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Die enormen Ernteausfälle erfordern Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Agrarbetriebe. Foto: Mechthilde Becker-Weigel

Der Bundesrat hat am Freitag (21. September) mit Mehrheit für die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage für die Landwirtschaft gestimmt. Angesichts der enormen Ernteausfälle aufgrund der Dürre in diesem Jahr hält der Bundesrat weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Agrarbetriebe für erforderlich.

Die bislang zur Verfügung gestellten Hilfsinstrumente reichten nicht aus, um die Schäden, die durch Extremwetterlagen entstehen zu kompensieren, heißt es. Eine steuerfreie, betriebseigene Krisenreserve könne den Landwirten helfen, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern. Die Bundesregierung solle sie deshalb zügig einführen. Damit die Rücklage möglichst unbürokratisch zur Anwendung kommen kann, sei ein einfaches Verfahren zu wählen, heißt es in einer Pressemeldung des Bundesrates.

Die Entschließung wird nun an die Bundesregierung weitergeleitet. Feste Fristen für deren Beratung gibt es jedoch nicht.

Die Ländervertreter haben damit bereits zum zweiten Mal über eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage für die Landwirtschaft abgestimmt. Die erste Abstimmung war 2016. Die letzte Entscheidung liegt beim Bund.

 

 

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