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Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens mit Karsten Schmal, Präsident des Verbandes der Deutschen Milchwirtschaft Foto: BMEL

Die hohen Erwartungen der Bundesregierung an die Sektorstrategie Milch 2030 hat der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Hermann Onko Aeikens, unterstrichen. "Die Sektorstrategie ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Entwicklung der Branche", erklärte Aeikens nach einem Treffen mit dem Präsidenten des Verbandes der Deutschen Milchwirtschaft (VDM), Karsten Schmal, in Berlin.

Die Milchindustrie benötige eine enge und schlagkräftige Zusammenarbeit in ihrer Wertschöpfungskette, um den zukünftigen Herausforderungen entschieden entgegenzutreten, sagte Aeikens. Sowohl die Molkereien als auch die Milcherzeuger brauchten ein effizientes Risikomanagement, um die Krisenfestigkeit der Branche im Bereich der Preisschwankungen zu verbessern.

Bei dem Treffen stellten die Arbeitsgruppen verschiedene Modelle zum Thema Lieferbeziehungen und Umgang mit Preisvolatilitäten für die Molkereien vor. Dem Staatssekretär zufolge muss letztendlich jede Molkerei betriebsindividuell prüfen, welches Modell für sie geeignet ist.

Branchenvertreter arbeiten seit Monaten an einer Sektorstrategie. Bis Ende dieses Jahres soll ein Maßnahmenpaket für eine Strategie 2030 geschnürt sein. Moderiert wird der Prozess vom früheren Abteilungsleiter im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Theodor Seegers. Die Federführung für die Strategie liegt in den Händen eines Lenkungsgremiums, dem insgesamt neun Arbeitsgruppen aus verschiedenen Handlungsfeldern zuarbeiten. In den Arbeitsgruppen sind alle bedeutenden Akteure des deutschen Milchsektors vertreten. Sprecher des Lenkungsgremiums ist VDM-Präsident Schmal.

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