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Werner Schwarz. Foto: Archiv

Eine Neuabgrenzung der nitratsensiblen Gebiete fordert der Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Werner Schwarz. Eine Neujustierung der sogenannten roten Gebiete sei "wasserwirtschaftlich fundiert und aus landwirtschaftlicher Sicht geboten", erklärte Schwarz anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg.

Seinen Angaben zufolge werden derzeit riesige Grundwasserkörper aufgrund von wenigen problematischen Messstellen als gefährdetes Gebiet eingestuft. In Verbindung mit den geplanten Auflagen für gefährdete Gebiete sei eine Vielzahl von Betrieben ungerechtfertigt betroffen. Schwarz kritisiert eine "Übermaßregelung, die nicht akzeptabel ist".

Strengere Regelungen müssten daher in Zukunft stärker auf die Gebiete fokussiert werden, bei denen noch Handlungsbedarf zur Erreichung der Grenzwerte im Gewässerschutz bestehe. Anwendungsbereich für die zusätzlichen Auflagen müssten verpflichtend die Einzugsgebiete der roten Messstellen sein.

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