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Bayer will Jobs streichen. Insbesondere betroffen: CropScience. Foto: pixabay

Jobkahlschlag bei der Bayer AG: Der Aufsichtsrat des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer hat am Donnerstag (29. November) die Streichung von insgesamt 12.000 Stellen bis zum Ende des Jahres 2021 angekündigt. Weltweit beschäftigt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge einschließlich der übernommenen Monsanto-Mitarbeiter aktuell 118.200 Personen. Ein "signifikanter Teil" der Streichungen soll in Deutschland erfolgen und hier insbesondere CropScience betreffen.

Nach den Plänen der Konzernleitung werden allein im Agrarbereich 4.100 Arbeitsplätze durch die "Integration des akquirierten Agrargeschäfts", also wegen der Monsanto-Übernahme und den daraus erwarteten Synergieeffekten, wegfallen. Bis zu 6.000 Stellen will das Unternehmen bei übergreifenden Konzern- und Querschnittsfunktionen einsparen. Der Jobabbau soll allerdings sozialverträglich erfolgen.

Entsprechend einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat sind betriebsbedingte Kündigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grundsätzlich ausgeschlossen.
Darüber hinaus ist eine stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft von Bayer geplant. Im Zuge dessen will sich der Konzern unter anderem von seinem Animal-Health-Geschäft trennen. Vorgesehen ist auch die Verschlankung der internen Unternehmensstrukturen, der "Business Services" und der Länderplattformen. Ziel sei eine effiziente Organisation und Infrastruktur, um die Geschäfte und die Kunden bestmöglich zu unterstützen.

Die Umstrukturierung soll sich auch in der Bilanz der AG niederschlagen: Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen unter der Annahme eines konstanten Portfolios und konstanter Wechselkurse 6,80 € im Jahr 2019. In diesem Jahr lag der Wert rechnerisch zwischen 5,70 € und 5,90 €. In den Folgejahren soll das bereinigte Ergebnis je Aktie bis auf rund 10 € im Jahr 2022 ansteigen. Die Marge beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereinflüssen soll bis 2022 auf mehr als 30 % steigen.

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