Bauernblatt Schleswig-Holstein
Aktuelle Meldungen
08.05.2009 -
Milcherzeuger kritisieren Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel
„Tüte leer“ – die Erzeuger werden derzeit bis zum letzten Tropfen ausgewrungen.
Foto: Sönke Hauschild
„Dann geht bei uns das Licht aus!“
Wie ein Lauffeuer machte die Meldung der Lebensmittel-Zeitung vom 30. April die Runde: Aldi hat die neuen Kontrakte mit den Meiereien abgeschlossen. Rund ein Dutzend Milchprodukte, darunter Trinkmilch, Quark und Sahne, sollen nun deutlich im Preis sinken. Marktteilnehmer berichten von Abschlägen im zweistelligen Prozentbereich gegenüber den November-Verträgen. Inzwischen haben andere Händler nachgezogen.
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06.05.2009 -
Reifeprüfung Grünland - 2. Mitteilung
Welsch-Weidelgras schnittreif - Dauergrünland zieht auf kälteren Standorten nach
Die Entwicklung auf dem Grünland wurde durch sommerliche Temperaturen im April insbesondere auf windgeschützten Lagen rasant vorangebracht. Dadurch bedingt konnte die Massebildung nicht immer Schritt halten. Vor allem auf leichten Standorten, wo es zusätzlich noch an Niederschlägen fehlte, machte sich das nun bemerkbar. Aber auf Niederungsflächen konnten hohe Erträge festgestellt werden.
Unter "zusätzliches Dokument ansehen" sind die Messwerte abrufbar.
Die nächste Ertrags- und Qualitätsmessung erfolgt am Montag, 11. Mai. Die ... mehr »
29.04.2009 -
Bauernverband befürchtet Einbruch beim Verzehr von Schweinefleisch
Völlig zu Unrecht sieht der Bauernverband neues Unheil auf die Schweinehaltung zukommen. Das Auftreten eines neuen Grippevirus in Mexiko und den Vereinigten Staaten treffe allein aufgrund seines Namens – Schweinegrippe - einen deutschen Wirtschaftsbereich, der gerade aus einer langen wirtschaftlichen Talsohle komme.
Bauernverbandspräsident Werner Schwarz stellte heute in Rendsburg klar: Bei diesem Influenzavirus handelt es sich trotz des Namens nicht um eine Infektion, die aus der Tierhaltung stammt. Keiner der erkrankten Menschen in Nord- und Südamerika habe nach bisherigen Informationen direkten Kontakt zu Schweinen gehabt. Vielmehr sei offenbar einer ... mehr »
24.04.2009 -
Agrardiesel – Schwarz schreibt Carstensen
Bauernverbandspräsident Werner Schwarz hat unmittelbar nach der Milcherzeuger-Vollversammlung Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gebeten, eine Bundesratsinitiative zu ergreifen, um auch beim Agrardiesel Wettbewerbsgleichheit in Europa zu erreichen. Was für den Flugverkehr und die Häfen gelte, müsse auch für die Landwirtschaft gelten, betont er in einem Schreiben an Carstensen.
Die Erzeugerpreise für Milch seien derzeit auf dramatischer Talfahrt und in Schleswig-Holstein auf einem historisch niedrigen Niveau angelangt. Marktexperten würden für die nächsten Monate keine spürbare Trendwende erwarten. ... mehr »
24.04.2009 -
Wirtschaftsklima erheblich verschlechtert
Das wirtschaftliche Klima in der Landwirtschaft hat sich deutlich verschlechtert. Dies geht aus dem jüngsten Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor. Ausschlaggebend für den Rückgang der Stimmung sind nach Bewertung des DBV die von den Landwirten deutlich schlechter eingeschätzten Erzeugerpreise für Milch, aber auch für Getreide und Schweine.
Die Bauern bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Lage im Frühjahr 2009 deutlich schlechter als im Dezember 2008. In der Tendenz gibt es allerdings feststellbare Unterschiede zwischen den Betriebsformen. Die Milchviehhalter bewerten ihre aktuelle Situation ... mehr »
24.04.2009 -
EU-Getreideintervention rege genutzt
Auch in den vergangenen Wochen ist den Interventionsstellen in der Europäischen Union weiter rege Getreide angedient worden. Wie die Europäische Kommission am vorigen Donnerstag in Brüssel mitteilte, wurden den Interventionsstellen in der Woche zum 5. April rund 156.000 t Getreide angeboten, darunter allein 138.000 t Gerste.
Unter Berücksichtigung des aktuellen Bestandsniveaus und der in der laufenden Saison bisher eingegangenen Andienungsgebote errechnete sich für die Intervention eine Getreidemenge von insgesamt 1,24 Mio. t. Von dieser Menge entfielen rund 602.000 t auf Gerste, 584.600 t auf Mais und 51.000 t auf Weichweizen.
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17.04.2009 -
Milcherzeuger-Vollversammlung in Neumünster „Wir sind für die Zukunft bereit“
Prof. Peter Michael Schmitz, Werner Schwarz und Prof. Martin Braatz bei der Milcherzeuger-Vollversammlung am Mittwoch in Neumünster Foto: GerwersBei der Milcherzeuger-Vollversammlung am Mittwoch in Neumünster machte Bauernverbandspräsident Werner Schwarz den Milcherzeugern Mut: „Wir haben derzeit eine existentielle Krise, aus der wir aber wieder herauskommen werden!“ Er bestätigte, dass sich die Betriebe längst auf den Weg aus der Krise heraus gemacht haben. Es werde investiert, die Milch fließe in den Norden und die Jugend sei gut ausgebildet. „Wir sind also gut aufgestellt. Wir haben Zukunft“, sagte Schwarz. Mittelfristig werde mit einer steigenden ... mehr »
17.04.2009 -
Direktzahlungen nach 2013 fortführen
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, will auch nach 2013 am Niveau der derzeitigen Unterstützung der Landwirtschaft festhalten. „Ich sehe keinen Spielraum für nennenswerte Einschränkungen“, sagte Müller in Berlin. Dies gelte sowohl für die Erste als auch für die Zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik. Insbesondere landwirtschaftliche Betriebe auf Grenzertragsstandorten, in Grünlandregionen sowie in Berggebieten seien zwingend auf Direktzahlungen angewiesen. Ohne sie werde es nicht gelingen, eine flächendeckende Landbewirtschaftung aufrechtzuerhalten.
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17.04.2009 -
Verwaltungsgericht untersagt Veröffentlichung
Gegen die Veröffentlichung von EU-Agrarbeihilfen im Internet regt sich weiter juristischer Widerstand. Nachdem bereits das Verwaltungsgericht Wiesbaden Bedenken geäußert hatte, ist jetzt das Verwaltungsgericht Aachen einem Landwirt entgegengekommen und hat auf dessen Klage hin die Veröffentlichung seiner EU-Zahlungen vorläufig im Wege der einstweiligen Anordnung untersagt.
Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte, halte das Gericht einen Aufschub der Veröffentlichung bis zur endgültigen Klärung der datenschutzrechtlichen Bedenken für geboten. Endgültig werde die zuständige Kammer des ... mehr »
17.04.2009 -
Brüssel will in benachteiligten Gebieten aufräumen
Die Europäische Kommission will den Wildwuchs bei der Gewährung von Beihilfen in den benachteiligten Gebieten der Gemeinschaft mit einheitlichen Kriterien eindämmen. Die Brüsseler Behörde will dafür laut einem Mitteilungsentwurf, der am 21. April erscheinen soll, die bislang in vielen Mitgliedstaaten herangezogenen „sozio-ökonomischen Kriterien“ zurückdrängen und sich statt dessen auf natürliche Faktoren wie Boden, Klima und Hangneigung stützen. Ob ein Gebiet als benachteiligt gilt oder nicht, soll anhand eines Acht-Punkte-Katalogs entschieden werden, den die Mitgliedstaaten nach Bedarf noch konkretisieren ... mehr »







