Bauernblatt Schleswig-Holstein
Aktuelle Meldungen
29.11.2010 -
Kein Einvernehmen der Bundesländer zur EU-Agrarreform
Das bisherige weitgehende Einvernehmen der Bundesländer im Hinblick auf die künftige Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik ist passe.Bei einem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gestern in Berlin konnten sich die Agrarminister der Länder nicht auf eine gemeinsame Position zu den Vorschlägen der Europäischen Kommission für eine Reform der GAP nach 2013 einigen. Stattdessen wird es für die noch vor Weihnachten angestrebte Stellungnahme des Bundesrates drei Anträge geben. Die unionsregierten Länder, aber auch die SPD-regierten Rheinland-Pfalz und Brandenburg, äußern sich in einem gemeinsamen ... mehr »
29.11.2010 -
Pläne zur Reform der EU-Agrarpolitik vorgestellt
Ohne Überraschungen: Am vorigen Donnerstag stellte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos in Brüssel seine Pläne zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik vor. Das meiste davon war bereits im Vorfeld bekannt geworden. Foto: euCiolos verteidigt stärkere Umweltausrichtung EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat seine Pläne zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik verteidigt. Die insgesamt angestrebte stärkere Umweltausrichtung trage zur Rechtfertigung der Beihilfen gegenüber der Gesellschaft bei, erklärte Ciolos am vorigen Donnerstag in Brüssel anlässlich der Vorstellung der Kommissionsmitteilung. Es gehe nicht ... mehr »
26.11.2010 -
Sitzung des Landeshauptausschusses
Auf der Sitzung des Landeshauptausschusses am Donnerstag dieser Woche in Rendsburg im nahm Bauernverbandspräsident Werner Schwarz eine erste Bewertung der Ciolos-Vorschläge von voriger Woche vor.Mit der Reform wolle die EU die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft steigern, „das ist löblich“, so Schwarz. Trotz aller Kritik halte er es auch für richtig, dass Ciolos seine Politik für die breite Öffentlichkeit verständlich mache und die öffentlichen Vorteile darstelle, die die Landwirte für die Allgemeinheit erbringen. Wer heute erfolgreiche Agrarpolitik machen wolle, müsse ... mehr »
23.11.2010 -
„Landwirtschaft und Kirche“ in Waldenau-Datum
„Was hat die Gesellschaft davon?“ Diese Frage, aus Sicht der Landwirtschaft gestellt, hat immer eine besondere Bedeutung. Denn kein anderer Wirtschaftsbereich befasst sich mit derart elementaren Themen. Auf dem jährlichen Treffen zwischen Pastoren und Bauern, diesmal in der Siedlung Waldenau-Datum bei Pinneberg, wurde diese Frage am Montag dieser Woche in Bezug auf Biopatente, also Patente auf Tiere und Pflanzen, gestellt. Der Bischofsbevollmächtigte der Nordelbischen Kirche, Gothard Magaard, schlug in einer Andacht erste Pflöcke ein. Vor den gut 50 Teilnehmern aus Landwirtschaft und Kirche legte der Theologe in der Kreuzkirche die biblische ... mehr »
16.11.2010 -
Terminbörsen: Gegen exzessive Spekukationen
Terminbörsen sind nach Ansicht von Staatssekretär Dr. Robert Kloos vom Bundeslandagrarministerium ein geeignetes Instrument für die Agrarbranche, um die durch den Rückzug des Staates aus den Märkten verstärkten Preisrisiken abzuwälzen. Angesichts zunehmend globaler Handelsströme seien dabei europäische Lösungen anzustreben, forderte Kloos vorige Woche bei den Agrarmarketingtagen 2010 in Berlin. Nationale Sonderwege seien dagegen wenig zielführend. Um die Funktion der Risikoabsicherung erfüllen zu können, sei auch der Zufluss von spekulativem Kapital an die Terminbörsen ... mehr »
16.11.2010 -
Gentechnikvorschlag: Zweifel werden lauter
Die Zweifel werden lauter, ob die Europäische Kommission tatsächlich gut beraten ist, den EU-Mitgliedstaaten die Grundsatzentscheidung über den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) selbst zu überlassen. Der juristische Dienst des Rats zumindest zeigt sich skeptisch. Bei einer Sitzung der zuständigen Ratsarbeitsgruppe am vorigen Donnerstag präsentierten die Juristen den nationalen Delegationen ein Gutachten, in dem insbesondere argumentiert wird, ein Anbauverbot, das auf ethischen Bedenken beruhe, dürfte einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGh) nicht standhalten. Dabei führen die Ratsexperten ... mehr »
15.11.2010 -
GAP-Reform: Polen rückt von Flatrate ab
Der polnische Landwirtschaftsminister Marek Sawicki hat seine Kritik am deutsch-französischen Papier zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2013 bekräftigt. Er warf Berlin und Paris vor, lediglich „kosmetische Änderungen“ anzustreben, und plädierte für eine umfassende Reform der bestehenden Regelungen, hin zu einer „echten“ Gemeinschaftspolitik. Derzeit gebe es viele unterschiedliche Agrarpolitiken in der EU, die nur den Namen gemein hätten, erklärte Sawicki gegenüber Journalisten in Warschau. Er rief dazu auf, die drei Jahre, die bis zum Beginn der neuen Haushaltsperiode noch verblieben, ... mehr »
15.11.2010 -
Brüssel stellt neue Handelsstrategie vor
Die EU-Kommission hat ihre Absicht unterstrichen, innerhalb der nächsten fünf Jahre Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Mercosur-Block sowie mit Indien abzuschließen. Auch die Doha-Runde soll bis dahin endlich in trockenen Tüchern sein. Berechnungen der Generaldirektion Handel zufolge könnte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU durch die Abschlüsse um mehr als 1 % jährlich erhöhen. Das geht aus der Kommissionsmitteilung zur Handelsstrategie bis 2015 hervor. Ferner sollen die Handelsbeziehungen mit anderen strategischen Partnern wie den USA, China, Russland und Japan vertieft werden. Den Schwerpunkt legt ... mehr »
11.11.2010 -
Mitteilung zur GAP-Reform verzögert sich leicht
Erst kommenden Donnerstag wird die EU-Kommission ihre Mitteilung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) vorlegen, berichtet agrarzeitung-online. Ursprünglich war Mittwoch geplant. Die reguläre Kommissionsitzung in der kommenden Woche sei schon mit anderen Tagesordnungspunkten voll und zudem sei für diesen Vormittag ein Treffen der Kommissare mit Ungarn geplant, begründete der Sprecher von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos die Verschiebung. Deshalb werde es eine zusätzliche Kommissionssitzung am folgenden Donnerstagmorgen geben, in der die GAP-Mitteilungen verabschiedet werden sollen. Nach einem bisher bekannt gewordenen Entwurf gibt es vor allem ... mehr »
11.11.2010 -
Güllebelege beim Llur einreichen
Wer in diesem Jahr für die Förderung der Agrarumweltmaßnahme „Verbesserte N-Ausnutzung aus flüssigen Wirtschaftsdüngern“ eine Auszahlung beantragt und mit der Gülleausbringung einen Lohnunternehmer oder Maschinenring beauftragt hat, muss die Belege über die Gülleausbringung bei der zuständigen Außenstelle des Llur einreichen. Die Belege müssen neben den sonst üblichen Angaben folgende Informationen enthalten:
das Datum der Gülleausbringung,
die Güllemenge in m3,
das Verfahren der Ausbringung.







