Bauernblatt Schleswig-Holstein
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20.08.2010 -
Ernte: Sorge um Qualitäten wächst
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) schätzt die heimische Getreideernte aktuell auf 43,8 Mio. t, womit das Vorjahresergebnis um fast 6 Mio. t (12 %) unterschritten würde. Der Getreidebedarf in Detuschland werde auf etwa 40 Mio. t veranschlagt und sei damit mehr als gedeckt. Sorgen gebe es bei den Qulitäten, sollte die feuchtwarme Witterung anhalten und sich die Erntearbeiten weiter verzögern. Insbesondere bei Weizen seien regional eine Schädigung der Backqualität und entsprechende Abwertungen zum Futtergetreide nicht auszuschließen. Die Versorgung der Mühlen sei aber gesichert. Eine klare Absage erteilte der DRV einem kurzfristigen Verkauf von Gerste aus der Intervention, wie es der EU-Dachverband der Mischfutterhersteller (Fefac) fordert. Zunächst sollten solide Zahlen zur Erntesituation aus den anderen EU-Mitgliedsländern abgewartet werden. Bislang zeige sich keine Knappheit an Futtergetreide, so der DRV.





