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Bauernblatt Schleswig-Holstein

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27.02.2009 -  

Bundesregierung will Breitbandversorgung bis Ende 2010

Bild - Bundesregierung will Breitbandversorgung bis Ende 2010

Ilse Aigner: „Weiße Flecken in ländlichen Gebieten beseitigen“ Foto:whk

Die Bundesregierung will kurzfristig die vor allem in ländlichen Gebieten bestehenden Lücken in der Breitbandversorgung schließen. Das geht aus der Breitbandstrategie hervor, die das Bundeskabinett in der vorigen Woche beschlossen hat. Darin räumt die Regierung ein, dass viele Haushalte in ländlichen Regionen die Möglichkeiten eines schnellen Internetzugangs bislang nicht nutzen könnten. Dies soll sich nun rasch ändern.  Bis Ende 2010 sollen flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Dazu beitragen sollen vor allem Fördermaßnahmen wie sie etwa das Bundeslandwirtschaftsministerium seit vergangenem Jahr im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) anbietet. Eine wichtige Rolle für den Breitbandanschluss in ländlichen Räumen misst die Bundesregierung der Nutzung von Frequenzen bei, die durch die Digitalisierung des Rundfunks frei werden. Nach der Sicherstellung der Grundversorgung will die Regierung die Leistungsfähigkeit der Anschlüsse verbessern. Bis 2014 sollen für 75 Prozent aller Haushalte in Deutschland Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Für Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ist dies jedoch von nachgeordneter Bedeutung. Vorrangiges Ziel der Breitbandstrategie ist aus ihrer Sicht die rasche Beseitigung der vorhandenen weißen Flecken auf dem Lande. Heute stünden noch allzu oft hochleistungsfähigen Anschlüssen in Ballungsgebieten fehlende Breitbandanschlüsse in ländlichen Räumen gegenüber, erklärte die Ministerin nach dem Kabinettsbeschluss. b
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