Pferd und Reiter
03.09.2010 -
Historische Landarbeiten mit Isabelle und Ulme
Pferdetag im Museumshof LensahnBäume rücken, Heu wenden, eine Wiese mähen oder den Acker pflügen: Mit viel Sorgfalt erledigten die „Dicken“, die Schleswiger und Belgische Kaltblüter, die Landarbeit beim Pferdetag im Museumshof Lensahn. Über 2.000 Gäste und Einheimische waren gekommen, um der Schleswiger Stute Isabelle und ihren Kaltblutfreunden bei der Arbeit zuzuschauen und zu erfahren, welche „Jobs“ die Vierbeiner im Alltag haben. Noch heute kommen Pferde in unwegsamen Waldstücken, wo Maschinen nicht hingelangen oder die Natur zerstört würde, immer häufiger zum Einsatz. Dies zeigten in ... mehr »
03.09.2010 -
Beweglich wie eine Katze und treu wie ein Hund
Pferderassen im Portrait: BerberSie sind echte Gebirgspferde, wie die hierzulande weitverbreiteten Haflinger aus den Tiroler Alpen. Doch die aus dem Maghreb-Gebirge im Norden Afrikas stammenden Berber sind hier eher selten zu sehen. Dabei sind sie ganz besondere Pferde, und das nicht nur aufgrund ihres orientalischen Einschlags. Herausragende Merkmale des Berbers sind seine Menschenbezogenheit, Treue und Zuverlässigkeit. Aus diesem Grund wird er auch als „Hund, den man reiten kann“ bezeichnet. Das ausgeprägte Sozialverhalten stammt aus der Zeit, in der die Pferde stark mit dem Volk der nordafrikanischen Berber, Nomaden und Bauern, verbunden waren.Um diese ... mehr »
27.08.2010 -
Pferderassen im Portait: Lehmkuhlener Pony
Sie sind neben dem Holsteiner und dem Schleswiger Kaltblut eine weitere aus Schleswig-Holstein stammende Pferderasse. Und doch kennen nur wenige die Lehmkuhlener Ponys, denn es gibt nur noch sehr wenige Tiere aus dieser Privatzucht. Somit gilt das Lehmkuhlener Pony als extrem gefährdet.Die einzige Herde Lehmkuhlener Ponys befindet sich auf Götz von Donners Hof in Wielen. Mit derzeit 15 Lehmkuhlener Ponys führt er die Anfang des 20. Jahrhunderts begründete private Zucht seiner Großmutter Agnes Baronin von Donner weiter. Diese züchtete die Lehmkuhlener Ponys auf dem Gut Lehmkuhlen bei Preetz in Schleswig-Holstein. „Meine Großeltern ... mehr »
27.08.2010 -
Das Gestüt "Llaun"
Hoch oben auf dem „Hasenberg“, mitten in der Holsteinischen Schweiz, liegt das Gestüt Llaun. „Llaun“ heißt so viel wie hoffnungsvoll, stimmungsvoll und heiter. Das passt zu diesem idyllischen Ort, der zugleich eine Oase für Wieder- und Späteinsteiger ist. Denn Gestütsinhaberin Claudia Gerling bietet für jeden ein passendes Pferd und ein individuelles Reitkonzept an.So auch bei der 43-jährigen Patricia Böhme aus Hamburg, die seit vier Wochen jeden Sonntag nur des Reitens wegen nach Ostholstein kommt. „Ich habe etwas gesucht, das auf mich zugeschnitten ist“, so die Hamburgerin. ... mehr »
20.08.2010 -
Weltmeisterschaft der Einspänner in Italien
Einspänner-Fahrerin Mareike Harm aus Negernbötel wurde Mannschaftsweltmeisterin im italienischen Pratoni del Vivaro.
Mannschaftsgold für Mareike Harm
Die Schleswig-Holsteinerin Mareike Harm aus Negernbötel sicherte sich mit ihrer Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Italien die Goldmedaille bei den Einspännern. In der Einzelwertung lief es dafür nicht ganz so gut, doch das konnte die Freunde nicht mindern.
72 Fahrer aus 20 Nationen kamen ins italienische Pratoni del Vivaro, in der Nähe von Rom, und kämpften um den Weltmeistertitel in der Einzel- und in der Mannschaftswertung.
Die deutsche Mannschaft, bestehend aus Thorsten ... mehr »
20.08.2010 -
Landesbreitensportturnier in Bad Segeberg
Foto 1: Beim Aufmarsch am Ende der Veranstaltung standen die Reiter der verschiedenen Klassen Seite an Seite.
Foto 2: Schwanensee mal anders: 16 Reiterinnen und Reiter zeigten eine tolle Springquadrille mit Kostümen.
Fotos: Nadine Sorgenfrei
Schwanenreiter, ein Nikolaus im Sommer und jede Menge Action
Fröhliche Gesichter und zufriedene Pferde prägten das Bild des 15. Landesbreitensportturniers am vergangenen Wochenende in Bad Segeberg. Egal ob Westernreiter, Ringreiter, Voltigierer, Kutschfahrer oder Islandpferdereiter – auf dem größten Pferdefest des Nordens konnte jeder zeigen, was man mit dem Partner Pferd oder Pony alles machen kann. ... mehr »
20.08.2010 -
Weltcup und Deutsche Meisterschaft der Vielseitigkeit
In Schenefeld werden wieder spannende Vielseitigkeitswettkämpfe ausgetragen. Foto: Edgar Scharder
Von Schenefeld nach Kentucky
Der komplette Championatskader wird vom 26. bis 29. August auf der „Schenefelder Vielseitigkeit“ erwartet, um zur letzten Formüberprüfung vor den Weltmeisterschaften in Kentucky anzutreten. Am Start beim internationalen Weltcup-Turnier des Elbdörfer- und Schenefelder Reitervereins ist auch der gebürtige Hamburger, Andreas Dibowski, der die Weltrangliste anführt. Er will den Titel um die Deutsche Weltmeisterschaft holen.
Der 44-jährige Dibowski, der schon im Frühjahr in Badminton bei der ... mehr »
13.08.2010 -
Titelvergabe an Pferde- und Ponygespanne in Mucheln
Bei den Zweispännerponys holte Julius Demandt Gold. Foto: Jessica Bunjes „Enorm“: 72 Fahrer am StartDas Fahrturnier mit Kreis- und Vereinsmeisterschaft in Mucheln, das unter der Regie der Fahrergemeinschaft Schleswig-Holstein/Hamburg, Regionalgruppe Plön, ausgerichtet wurde, war „so gut besucht wie noch nie“. Das rekapitulierte Detlef Heise (Selent) vom Organisationsteam. 72 Fahrer traten an – „enorm“, so Heise. Resonanz und Leistungen waren „gut“ – darin waren sich unter anderem Parcourschef Helmut Lucht (Laboe) und Detlef Heise einig. Vor allem die Jugend trumpfte auf an den Leinen – Swantje ... mehr »
13.08.2010 -
Omi – als Vater so gut wie auf dem Rennplatz
Ganz cooles Rennpferd: Omi fran Stav mit seiner Reiterin Marie Lange-Fuchs. Foto: Karen Diehn
Meistertitel im Islandpferdesport ging an Marie Lange-Fuchs und ihren Hengst
Wer den Islandhengst Omi från Stav auf der Weide sieht, der glaubt kaum, dass er den amtierenden Deutschen Meister im 250 m Passrennen und damit einen der schnellsten Rennpasser Deutschlands vor sich hat. Denn der Achtjährige zeigt sich inmitten seiner Stuten von der eher gemütlichen Seite und wirkt kaum wie ein heißblütiges Rennpferd. Wie schnell Omi auf der Passbahn sein kann, wusste seine Besitzerin Marie Lange-Fuchs bis zur Offenen Deutschen Islandpferdemeisterschaft (DIM) in Lingen ... mehr »
13.08.2010 -
Frühzeitige Erkennung von Hufrehe kann Schlimmeres vermeiden
Fette Wiesen locken die Pferde mit ihrem saftigen Gras, doch das grüne Vergnügen birgt eine extreme Hufrehegefahr.Leckere grüne Weiden bergen GefahrDie Wiesen locken mit ihrem saftigen Gras, und die Pferde lieben das Frischfutter. Doch das grüne Vergnügen birgt eine extreme Hufrehegefahr. Die Folgen sind oft schwerwiegend und für Pferd und Besitzer mit langen Behandlungsodysseen verbunden. Trotz aller möglichen Therapien ist die Hufrehe unberechenbar und bleibt oftmals ein dauerhafter Pflegefall. Die verschiedenen Ursachen, Krankheitsgrade und Verläufe machen eine Reheerkrankung der Hufe unberechenbar und stellen Tierärzte, ... mehr »
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