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Beir der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen überqueren Larissa Beckmann und Tivio Diamond Flame eine Brücke. Foto: Fizzy Colors

Neben Springen und Dressur gibt es im Land zwischen den Meeren auch einen sehr regen und tatkräftigen Verein, der sich mit dem Westernreiten beschäftigt: die Erste Westernreiter Union (EWU) Hamburg/Schleswig-Holstein. Der Landesverband feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten der EWU Deutschland.

Die EWU Deutschland wurde 1978 gegründet und zählt heute bundesweit rund 9.000 Mitglieder, die in verschiedenen Landesverbänden die Ziele des Vereins mittragen und ihnen Leben verleihen. Von ahnungslosen Außenstehenden wird das Westernreiten gern mit Wildwestromantik, Cowboyhut und Lasso gleichgesetzt. Doch dabei werden ernst zu nehmende Anforderungen an das Training gestellt, die in der Reiterwelt zurzeit besonders gefragt sind: Pferdegerechter Umgang, Leichtigkeit beim Reiten, feine Hilfengebung und ein echtes Miteinander von Mensch und Tier bilden die Grundlagen.

Vor 35 Jahren wurde der EWU Landesverband Hamburg/Schleswig-Holstein gegründet. Als zentrales Anliegen hat sich der Verein schon zu Beginn den pferdegerechten Umgang sowohl im Breitensport als auch im Turniergeschehen ganz besonders auf die Fahnen geschrieben. Diesen Aspekt pflegt der nördlichste Landesverband, der inzwischen 650 Mitglieder zählt, auch heute noch mit Hingabe und richtet seine Maßnahmen im Bereich der Jugendförderung ebenso darauf aus wie im Leistungssport.

Die Disziplin Western Horsemanship, die auf Turnieren mit einer eigenen Prüfung ausgeschrieben sein kann, sieht zum Beispiel Aufgaben vor, in denen schwerpunktmäßig die Einwirkung des Reiters unter die Lupe genommen wird. Dieser löst die Aufgabe dann besonders gut, wenn er ruhig und gerade sitzt, während seine Hilfen kaum sichtbar werden.

Spring- und Dressursport sind in der Regel vor allem auf Leistung ausgerichtet – sowohl bei der Ausbildung der Reiter als auch beim Training des Pferdes. Dagegen stellen die Mitglieder der EWU Hamburg/Schleswig-Holstein den pferdegerechten Umgang und den Spaß an der Westernreiterei in den Vordergrund. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass die Tiere kein konsequentes Training erhalten – dieses sieht nur anders aus.

Wenn Pferde mit beeindruckender Leichtigkeit unter ihrem Reiter schreiten, am langen Zügel anspruchsvolle Trails absolvieren oder in der Halle einhändig geritten ihre Runden drehen, steckt viel Arbeit dahinter. Mensch und Tier müssen sich gegenseitig gut kennen, das Pferd muss Vertrauen entwickeln, Ruhe und Losgelassenheit müssen erarbeitet werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 28/2017 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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