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Faulender Mist bietet eine Brutstätte für Fliegenlarven – nicht nur auf dem Misthaufen. Foto: shutterstock/Svend77

Immer häufiger werden Effektive Mikroorganismen in der Pferdehaltung eingesetzt. Doch was versprechen sich Betriebsleiter davon? Angefangen vom Stallklima über die Mistlagerung, die Düngung und Futterwerbung bis zum Pferd selbst sind die Effektiven Mikroorganismen ein wichtiges Hilfsmittel.

Mikroorganismen waren die ersten Lebewesen unserer Erde und sind bis heute an allen Vorgängen in der Natur maßgeblich beteiligt. Zu den Mikroorganismen zählen unter anderem Bakterien und Pilze. Mikroorganismen sind mit dem menschlichen Auge nicht zu sehen, aber sie existieren überall und haben einen enormen Einfluss auf unser Leben. Beispielsweise wird in der Lebensmittelgewinnung gezielt die Wirkung von einigen Bakterien genutzt, um Sauermilchprodukte herzustellen.

Vielen bekannt sind bestimmt auch Hefepilze, die beim Gären und Backen helfen. Darmbakterien machen unsere Nahrung überhaupt erst verwertbar und produzieren lebenswichtige Stoffe wie Vitamine, Enzyme und Aminosäuren. Durch ihre Vielfalt und Unterschiedlichkeit bringen Mikroorganismen alle Kreisläufe des Lebens in Gang, halten sie in Bewegung und verbinden sie miteinander.

Vor 30 Jahren entdeckte der japanische Agrarwissenschaftler Prof. Teruo Higa zufällig die Wirkung einer ganz bestimmten Mikrobenmischkultur. Diese Mischung aus nützlichen und hilfreichen Mikroorganismen nannte er EM (Effektive Mikroorganismen) und ließ sie sich patentieren. Die Wirkung wird mit dem sogenannten Dominanzprinzip erklärt. Nach dieser Vorstellung existieren unter den Mikroorganismenstämmen drei verschiedene Sorten:

1. dominant regenerative (aufbauende) Mikroorganismen

2. opportunistische Mikroorganismen (Mitläufer)

3. dominant degenerative (krankheits- und fäulniserregende) Mikroorganismen. Die überwiegende Mehrheit der Mikroorganismen verhält sich opportunistisch, das heißt sie unterstützen immer diejenige Gruppe, die dominiert.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2018 unter der Rubrik "Pferd & Reiter" und im digitalen Bauernblatt.

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