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Beim Klettern ist neben Kraft auch Geschicklichkeit gefragt. Johanna Biss zeigt, wie es geht. Fotos: ljv

Möglichst hoch soll der Fröbelturm am Ende werden. Das geht nur mit Teamwork.

Ob das Gerät wirklich fährt, testen Mareike Lindemuth (li.) und Theresa Biss vorab am Strand.

Turmbau, Floßbau, Klettern am Hochseil – das klappt nur, wenn man gut zusammenarbeitet. Anfang Juli trafen sich zehn motivierte Lajumitglieder zu einem Teambildungsseminar.

Der Bau eines Fröbelturms war gleich die erste Aufgabe, die uns in der Jugendherberge in Eckernförde erwartete. Wir hielten die Tischtennisplatte für einen optimalen Untergund und fingen an zu stapeln. Leider zeigte sich nach dem fünften Versuch, dass diese Platten doch nicht so geeignet waren. Unsere Arme waren einfach zu kurz für die Fläche, und wir mussten eine Niederlage einstecken.

Nach dem Essen fuhren wir zum Floßbau an den Strand. Bei mittlerweile bestem Wetter empfing uns Profifloßbauer Arne. Er teilte zwei Mannschaften ein – Konkurrenz motiviert schließlich. Wir überlegten, wie man aus blauen Fässern, Holzlatten und Brettern ein schwimmfähiges Floß bauen könnte. Die Zeit verging sehr schnell, schließlich standen die verschiedenen Pläne fest, und wir knoteten fleißig unsere Flöße zusammen. Als sie fertig waren, wurde von der gegnerischen Mannschaft der Schütteltest durchgeführt, und es wurden die Namen der Flöße bekannt gegeben: "Roter Oktober" und "Tequila". Sie wurden zu Wasser gelassen.

Für uns war das Ziel unseres Paddelausflugs in der Eckernförder Bucht sofort klar – 200 m weiter fand das Strand-Open-Air-Fest statt. Um 15.55 Uhr stand dort Mickie Krause auf der Bühne, und da mussten wir hin. Wir gaben beim Paddeln wirklich alles, aber es war anstrengender als gedacht. Da wir keinen Außenbordmotor greifbar hatten, sprangen schnell ein paar Jungs in die kühlen Wellen, um uns voranzubringen. Wir erreichten glücklich und nass unser Ziel. Die Freude hielt leider nicht lange an: Wir wurden zurückgeschickt, weil wir hinter den Absperrzäunen zu bleiben hatten.

Zurück an Land bauten wir die Flöße wieder auseinander und luden alles in den Anhänger. Der Platz am Strand gefiel uns sehr, und wir fassten den Entschluss, dass wir uns am Abend von dort ja noch das Open-Air-Spektakel ansehen könnten. Erstmal ging es zurück zur Herberge.

Frisch geduscht und satt erkundeten wir nach dem Abendessen die Stadt und machten uns dann auf den Weg zum Strand. Der Spaziergang lohnte sich wirklich, die Sonne ging gerade unter, viele Boote lagen vor dem Strand im Wasser, und auf der Bühne stand Howard Carpendale. Auf dem Rückweg fuhren wir noch eine Runde mit dem Bus durch Eckernförde. Den gelungenen Tag ließen wir gemeinsam ausklingen.

Auch der Sonntag sollte uns viel Spaß und Nervenkitzel bringen. Wir fuhren in den nahen Hochseilgarten Altenhof, um unsere Grenzen zu testen und möglicherweise zu überschreiten. Nach einer kurzen Einweisung eroberten wir in kleinen Gruppen zunächst die leichteren Strecken. Manche von uns waren dadurch richtig warm geworden und trauten sich in höhere Gebiete. Es kostet wirklich Überwindung, wenn man sich in 18 m Höhe in den Gurt hängen muss, um dann langsam dem Boden näherzukommen.

Der Vormittag verging wie im Flug, und glücklich und k.o. trafen wir uns zum Abschluss auf dem Parkplatz des Klettergartens. Die meisten von uns hatten es erfolgreich verdrängt, aber wir hatten ja noch eine Rechnung offen. So wurde der Fröbelturm noch mal rausgeholt. Alle zusammen bauten wir so am Ende des Wochenendes schließlich den Turm komplett.

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