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Kathrin Muus, Hanna Kühl, Sören Kühl und Florian Kruse (v. li.) diskutieren die nächsten Planungsschritte für Aktionen in der zweiten Jahreshälfte. Foto: Lars Kuhlmann

Was macht eigentlich der Landesvorstand der Landjugend im Sommer? Die meisten Seminare, Fahrten und Großprojekte wie dieses Jahr die 72-Stunden-Aktion finden im Frühjahr und Herbst statt. Bedeutet das, dass im Sommer nichts passiert? Ganz im Gegenteil!

Aus diesem Grund traf sich der Landesvorstand in der Jugendherberge in Heide zur Zwischenklausur. Aufgrund einer Gewitterwarnung musste das geplante Grillen leider ausfallen, und nach einem üblichen Abendbrot wurde losgelegt. Der angebotene Tagungsraum wirkte eher zweckmäßig und weniger gemütlich, kurzerhand wurde deshalb eines der Zimmer umgeräumt.

Am Freitagabend ging es insbesondere um die Vorstandsmitglieder selbst. Schrittweise wurde überprüft, ob die Aufgaben, die sie übernommen hatten, schon erledigt sind. Außerdem fand ein intensiver Austausch über die persönlich verfolgten Ziele statt. Jeder erzählte, was er oder sie im nächsten Jahr sowohl in der Landjugend als auch im Privaten erreichen möchte. Auf diese Weise wurde ein tiefer Einblick auch in das außerhalb der Landjugend liegende Leben der Einzelnen gewährleistet. So können Terminabsprachen und Aufgabenverteilungen in den nächsten Monaten stärker angepasst werden.

Nach mehreren Stunden konnte die Tagesordnung beschlossen werden, und man zog los in die Heider Innenstadt. Zu später Stunde wurde der größte Markplatz Deutschlands in Augenschein genommen. Bis ins 16. Jahrhundert diente dieser den Regenten der freien und unabhängigen Bauernrepublik Dithmarschen als Tagungsort. Dort wurden Gesetze festgesetzt, Strafen verhängt und Gesandte empfangen. Heute dient er als Standort des Wochenmarktes, als Veranstaltungsort und sonst als Parkfläche.

Der Sonnabend stand unter dem Thema Zusammenarbeit. Dafür waren die Bildungsreferentinnen des Landjugendverbands Schleswig-Holstein, Kira Hanisch und Charlotte Blöhs, sowie der Geschäftsführer und Agrarreferent der Landjugend, Lars Kuhlmann, angereist. Für eine neutrale Moderation war Frithjof Lörchner eingeladen worden. Er begleitet den Landesvorstand schon seit einigen Jahren und ist daher mit den Strukturen vertraut.

Zunächst wurden konkrete Fälle, in denen die Zusammenarbeit oder Absprachen zwischen Einzelnen aus dem Vorstand und der Geschäftsstelle nicht harmoniert hatten, besprochen. An dieser Stelle half Frithjof, indem er durch Zusammenfassen der Aussage deren Kern objektiv darstellte. Auf diese Weise konnten Auslöser der Kommunikationsstörung identifiziert werden. Nach dem Freilegen der Problemstellen wurde gemeinsam überlegt, welche Konsequenzen für zukünftige Projekte und Absprachen gezogen werden können. Da es kein grundsätzliches Kommunikationsproblem gibt, wurde eher an kleinen Stellschrauben gedreht.

In einem weiteren Teil des Gesprächs ging es um viele Kleinigkeiten, die es besser zu organisieren gilt, unter anderem darum, wie für noch mehr Transparenz der Tätigkeiten der Geschäftsstelle auch gegenüber dem Landesvorstand gesorgt werden kann. Zugleich soll dieses Bestreben aber nicht mehr Arbeit oder unnötige Zeitfresser erzeugen. In den nächsten Wochen wird das erarbeitete Konzept getestet und gegebenenfalls verbessert. Die langjährige Berufserfahrung von Frithjof aus seiner Arbeit mit vielen Jugendverbänden trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.

Der Landesvorstand und die Geschäftsstelle gehen in ihrer Zusammenarbeit und Kommunikation gestärkt aus der Zwischenklausur. Im Gepäck haben sie viele kleine Ideen, wie sie auch in Zukunft immer wieder an diesen Stellschrauben drehen können.

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