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Suchen Gleichgesinnte: Katharina Wendt, Imke und Jane Westphal (v. li.) von den jungen LandFrauen Stormarn. Foto: Kathrin Iselt-Segert

Am nächsten Sonntag stellen sich in Rethwisch im Kreis Stormarn erstmals junge Frauen vor, die mit einem neuen Projekt des LandFrauenverbandes für frischen Wind sorgen wollen. Das Bauernblatt traf vorab drei von ihnen: Katharina Wendt (29) sowie die Schwestern Jane (25) und Imke Westphal (22). Bei dem Gespräch ging es um ihren Platz im LandFrauenverein, Überlegungen zur Altersgrenze, Sushi und eine Emojibiene. Vor allem wurde viel gelacht.

Alle drei Frauen sind voll berufstätig. Katharina arbeitet als kaufmännische Angestellte bei Raiffeisen-Technik in Bad Oldesloe und hat bei der Abwicklung viel mit Traktoren zu tun. Imke ist als Industriekauffrau bei Duräumat in Reinfeld für den Einkauf von Stalleinrichtungen zuständig und Jane, die Landwirtschaft studiert hat, arbeitet als Versuchstechnikerin bei Agrartest in Grabau. Insgesamt sind sie zu acht, darunter eine Steuerfachangestellte, eine Physiotherapeutin, eine Anpaarungsberaterin der RSH, eine Marketingfrau und eine junge Mutter.

Auf die Frage, wie sie auf die Idee gekommen sind, müssen die drei herzlich lachen, denn eigentlich sei es eine Schnapsidee auf einer Geburtstagsfeier gewesen. An dem Abend sei das eher als witziger Vorschlag auf der Suche nach einer Alternative für die Zeit nach der Landjugend durchgegangen. Aber der Gedanke war da und setzte sich fest.

"Wir waren vorher alle bei der Landjugend, doch inzwischen waren dort die meisten anderen doch sehr jung", erklärt Jane. Natürlich hätten sie sich auch weiterhin einfach so treffen können. "Aber wir wollen nicht nur unter uns bleiben, sondern mehr erreichen und auch neue Leute kennenlernen, sodass man den eigenen Horizont erweitert", beschreibt Katharina die Motivation.

Dass es konkret die LandFrauen sind, hat ein wenig mit Katharinas Mutter, Kristina, zu tun, die Kreisvorsitzende der LandFrauen in Stormarn ist. "Sie war begeistert und hat mit ihren guten Kontakten viele angesprochen", erinnert sich die Tochter. Es habe auch damit zu tun, dass es einfacher sei, einen bestehenden Verein zu nutzen als etwas Neues zu gründen. "Und dann haben wir gedacht, warum schließen wir uns nicht einfach an." Das Thema "LandFrauen" sei zwar in ihrer Altersgruppe nicht so angesagt, aber "wir wollen uns auch nicht ausgrenzen". Das ist den jungen Frauen wichtig. "Wir stehen dafür, dass es jung und frisch weitergeht", sagen sie selbstbewusst.

Alle sind in LandFrauenvereine eingetreten. "In verschiedene", wie sie betonen. Das hätten sie ganz bewusst gemacht, um Kontakt zu haben und als "Junge LandFrauen" zahlenmäßig zu wachsen. So sind sie in Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide und Tangstedt vertreten. Tangsted ist ihnen wichtig, weil sie bisher vor allem im Norden des Kreises vertreten sind. Mit Tangstedt, so hoffen sie, öffne sich auch die Tür zum Süden.

Derzeit wird noch intensiv am ersten Programm für die Jungen LandFrauen gearbeitet. Die speziellen Angebote sind der Dreh- und Angelpunkt, denn das bestehende Programm in den Vereinen sei für sie oft schwer zu realisieren, sagt Jane: "Die meisten von uns sind berufstätig und können sich nur am Abend oder am Wochenende treffen." Und ihre Schwester Imke ergänzt: "Wir wollen mit unserem Programm vor allem junge Leute nachholen."

Es solle ein bunter Mix werden aus DIY-Kursen, Thermomixparty, Weihnachtsmarktbesuch in Stocksee, Grillen mit den Familien, Malkurs, Frauenfrühstück und durchaus auch Kochkurs, "aber dann Sushi", betonen die drei. Sie hätten auch schon von guten Vortragsthemen des Landesverbandes gehört und seien für alles offen. Zur Auftaktveranstaltung am nächsten Sonntag haben sie zum Beispiel eine Bildungsreferentin eingeladen.

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Den kompletten Artikel finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2018 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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