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Mit ihrem Diavortrag "Mein Leben in zwei Kulturen" stellte die gebürtige Iranerin Parvin Hemmecke-Otte ihr Leben als LandFrau vor. Foto: Kerstin Emma Ahrens

Ein hervorragendes Frühstück, mittelalterliche Weisen mit Augenzwinkereien und ein Festvortrag der "LandFrau des Jahres 2012", Parvin Hemmecke-Otte, trugen zu einem gelungenen Plöner KreisLandFrauentag im Landgasthof "Zum Beeksberg" bei. Insgesamt 2.222 LandFrauen in 13 Ortsvereinen gehören dem Kreisverband an, verkündete Kreisvorsitzende Doris Hinrichsen stolz.

Auf die Stärke der LandFrauen verwies Petra Fahje, Präsidiumsmitglied des Landesverbandes. "Uns ist es wichtig, unsere sieben Standpunkte, die wir zur Landtagswahl aufgestellt haben, zu verbreiten", führte Fahje aus. Dabei gehe es um Chancengerechtigkeit hinsichtlich der Infrastruktur, die Daseinsvorsorge, die Zukunft der Hauswirtschaft, die Akzeptanz der Landwirtschaft sowie um die Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer, die Mitarbeit der LandFrauen in Gremien und die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit.

Zur Mitgestaltung in Gremien rief Heiner Staggen, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Plön, auf und erinnerte an die kommenden Wahlen in den Kommunen sowie in neun Bezirken des Kreisbauernverbandes und auf Landesebene, für die noch Kandidaten gesucht würden. Mit Blick auf das Insektensterben forderte Staggen, der den Knickwettbewerb 2017 gewann, das Bewusstsein für den Knick durch Fortbildungen zu stärken. Im Land gebe es 64.000 km Knicks, die zum Überleben der Insekten beitrügen.

Der Höhepunkt des KreisLandFrauentages war der Festvortrag "Mein Leben in zwei Kulturen" von Parvin Hemmecke-Otte aus Braunschweig. Seit 1988 ist die gebürtige Iranerin LandFrau, wurde nach vierjähriger Mitgliedschaft zur Ortsvereinsvorsitzenden gewählt und ist seit 2001 Kreisverbandsvorsitzende. 2012 wurde sie vom Bundesverband zur "LandFrau des Jahres" gekürt. In einer visuellen Rundreise brachte Hemmecke-Otte den 149 LandFrauen ihr Leben näher.

Als jüngstes von fünf Geschwistern wuchs sie auf einer Pistazienplantage im Südosten des Irans auf. Durch die Iranische Revolution 1979, bei der Ajatollah Chomeini Schah Mohammad Reza Pahlavi stürzte und zur Beendigung der Monarchie im Land beitrug, änderten sich die Lebenspläne von Parvin Hemmecke-Otte. Statt im Iran Pharmazie zu studieren, folgte sie 1980 ihrem Bruder nach Kassel und studierte Internationale Agrarwirtschaft.

Während des Studiums lernte sie ihren Mann kennen. Die Eltern ihres Mannes seien anfangs mit der Beziehung überhaupt nicht einverstanden gewesen, berichtete die LandFrau. Erst nach einem Praktikum auf dem Hof und dem Beweis, dass sie bei der Feldarbeit mit anpacken und Trecker fahren konnte, habe sich das grundlegend geändert, so die Diplom-Agraringenieurin. 1987 heiratete das Paar.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 45/2017 unter der Rubrik "LandFrau" und im digitalen Bauernblatt.

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