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Das Holsteiner Auenland hat auch einen eigenen Käse, den Detlef Möllgard aus Hohenlockstedt freudig präsentiert. Foto: Tonio Keller

Es ist lieblich wie das Auenland im "Herrn der Ringe", das Holsteiner Auenland. Doch während die Hobbits bei J.R.R. Tolkien eher gemütlich in den Tag hinein leben, sind die Menschen in Schleswig-Holstein aktiv, um die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung ihrer Region voranzubringen. Das Bauernblatt stellt die AktivRegionen und ihre neuen Projekte in einer Serie vor, beginnend mit der AktivRegion Holsteiner Auenland.

Gut Ding will Reife haben, das weiß Detlef Möllgaard, in dessen Keller die Käselaibe reifen. Auf dem Meierhof Möllgaard in Hohenlockstedt im Kreis Steinburg vertreibt er etwa 90 Käsesorten von rund 30 Schleswig-Holsteiner Herstellern – "alles kleine Hofkäsereien". Das ist die KäseStraße Schleswig-Holstein, die sich in einer vielfach gewundenen Schleife durch das ganze Bundesland zieht und die Detlef Möllgaard als Abholer regelmäßig abfährt. "Von der Region für die Region" ist das Motto dieser gemeinsamen Vermarktungsstrategie. Dazu gehören Seminare mit Käseproben, selber Buttern und Kurzvorträgen, etwa "wie die Löcher in den Käse kommen".

Schon in der vergangenen Periode war der Meierhof Möllgaard im europäischen Förderprogramm "Leader" dabei. Da wurden der Laden und die Veranstaltungsräume "Käsediele" und "Käsepesel" in Hohenlockstedt hergerichtet. Nun ist wieder ein Förderantrag bewilligt worden: Neben dem Meierhof selbst werden der Kartoffelhof Senne, das Museum am Wasserturm, die Fischzucht Knutzen und das Lichtzentrum SaSha als Hohenlockstedter Ausflugsziele gemeinsam beworben.

Ein Besucherprogramm wurde entwickelt, um "Hohenlockstedts Land- und Naturerlebnisse erfahrbar zu machen". Eine Geschäftsstelle für den Arbeitskreis Hohenlockstedt wurde aufgebaut sowie ein Internetauftritt und ein Flyer erstellt. "Alles Käse oder was?" steht da als Appetit- und Neugierigmacher oder "Die Kartoffel – die Zitrone des Nordens" oder "Können Fische musizieren?".

Die Investition für dieses Netzwerk betrug knapp 76.000 € und wurde über die AktivRegion mit rund 34.500 € gefördert. Dabei wurden drei Arbeitsplätze in geringfügiger Beschäftigung geschaffen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 24/2017 unter der Rubrik "Land & Leute" und in der Bauernblatt-App.

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