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Schon Großmutter verwendete Kartoffelsterne zum Vetreiben von Vögeln. Foto: Karin Stern

Nach dem langen Winter ist der Appetit auf zartes, frisches Grün und nahrhafte Samen bei Vögeln sehr groß. Mit wenigen Handgriffen lassen sich Pflanz- und Saatbeete schützen. Es ist schon mehr als ärgerlich, wenn von frisch gepflanzten Salatsetzlingen nur noch die gerupften Stängel auf dem Beet zu finden sind. In der Regel erholen sich die Pflanzen davon nicht mehr richtig. Sie gehen oft ein oder bleiben kümmerlich.

Auch ausgesäte Erbsen und Maiskörner werden von Vogelschnäbeln zielsicher gepickt. Und wo Spatz oder Amsel flügelschlagend ein Staubbad im soeben bestellten Saatbeet genommen haben, geht so schnell kein Keimling auf. Das Beet sieht aus, als hätte jemand darauf gekniet. Zarte Jungpflanzen und Aussaatbeete benötigen daher einen wirkungsvollen Schutz vor gefiederten Gartenbewohnern. Das muss auch gar nicht aufwendig sein oder viel kosten.

Eine der einfachsten Möglichkeiten besteht darin, bepflanzte oder ausgesäte Beete mit weißem Gartenvlies zu bedecken. Bei frühen Terminen im April und Mai ist die Abdeckung wegen des kühlen Wetters ohnehin angebracht. Wer ab Juni pflanzt oder sät, lässt das Vlies liegen, bis sich das Herz der Setzlinge kräftig entwickelt hat oder die Keimlinge etwa 3 bis 5 cm hoch gewachsen sind.

Manchmal spielt auch die Witterung beim Schutz der Saatbeete mit. Spatzen nehmen nur in feinkrümeliger, trockener Erde ein Staubbad und picken im Anschluss die aufgewirbelten Samen auf. Bleibt der Boden durch Regen oder regelmäßiges Gießen feucht und verkrustet anschließend bei trockenem Wetter oberflächlich, unterbleiben die Staubbäder.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 11/2017 unter der Rubrik "Garten" und in der Bauernblatt-App.

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