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Schorfflecken auf dem Apfel stellen nur einen optischen Mangel dar. Die Früchte schmecken trotzdem gut. Foto: Georg Henkel

Schon bald ist es Herbst, und jeder, der Apfelbäume in seinem Garten zu stehen hat, möchte die reifen Früchte ernten und herzhaft hineinbeißen. Was die Optik der Früchte angeht, sollte der Hobbygärtner jedoch bereit sein, gewisse Abstriche zu machen. Die Äpfel müssen nicht unbedingt makellos schön sein. Ein gewisser Teil an schorfigen Früchten kann toleriert werden.

Äpfel mit schwarz-grauen Schorfflecken schmecken genauso gut wie die Äpfel, die keine von dem Pilz verursachten Flecken tragen. Vorausgesetzt, die Frucht wurde nicht ganz früh und mehrfach infiziert und konnte sich normal entwickeln. Die Schorfflecken bedeuten nur einen optischen Makel an den Äpfeln. Auf die Anzahl der Früchte oder das Baumwachstum hat der Schorfpilz bei moderatem Befall nur wenig Einfluss.

Da der Schorfpilz über einen langen Zeitraum immer während Regenfällen beziehungsweise unmittelbar nach Regenschauern Früchte und Blätter befallen kann, wären Bekämpfungsmaßnahmen in Form von Spritzungen sehr häufig notwendig. Trotz des hohen Aufwandes ist der Erfolg solcher Maßnahmen aber keineswegs sicher. Der Schorfbefall sollte deshalb toleriert werden, ohne Fungizide einzusetzen.

Um den Krankheitsdruck zu reduzieren, sollte das abgefallene Laub untergegraben werden. Dadurch wird verhindert, dass der Schorfpilz, der auf dem Falllaub überwintert, im nächsten Frühjahr die Apfelbäume erneut infiziert. Alternativ kann im Herbst nach Blattfall das Laub mit dem Rasenmäher zerkleinert werden, um das schnelle Verrotten zu fördern.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 36/2017 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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