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Einige Sorten der Bergenie wie ,Abendglocken' zeigen im Winter rötliches Laub. Foto: Karin Stern

Bei den meisten Stauden sterben im Winter die oberirdischen Triebe ab. Andere hingegen behalten ihr Laub auch in der kalten Jahreszeit. Die "Dauergrünen" sollten als wertvolle Strukturgeber unbedingt in die Beetgestaltung einbezogen werden.

Wer es ganz genau nimmt, unterscheidet zwischen immergrünen und wintergrünen Stauden. Immergrüne wie die Schleifenblume zeigen das ganze Jahr über ihr grünes Laub. Wintergrüne Stauden, zu denen beispielsweise die Gefleckte Taubnessel gehört, behalten dagegen die Blätter bis zum Frühjahr und tauschen sie dann eher unauffällig aus. Beide Varianten verleihen dem Garten auch in der kalten Jahreszeit Struktur und Form. Das macht sie für die Beetgestaltung besonders wertvoll.

Einige dieser Kostbarkeiten verschönern die kalte Jahreszeit nicht nur mit ihrem grünen Laub. So öffnen sich mitten im Winter die großen, weißen Schalenblüten der Christrose (Helleborus niger). Etwas farbenfroher schließen sich ab Februar die Lenzrosen (Helleborus-orientalis-Hybriden) an. Ihre eleganten Blüten erstrahlen neben Weiß auch in Creme und verschiedenen Rotschattierungen von Rosa bis Purpur. Lenzrosen versamen sich gerne und können im Laufe der Zeit durchaus größere Bestände bilden. Die Blütenfarben der Sämlinge unterscheiden sich dabei meist von denen der Eltern.

Für den einen hat das lebendige Farbspiel seinen ganz eigenen Reiz, andere hingegen bevorzugen samenechte Sorten und entfernen daher die Samenkapseln, um die Selbstaussaat zu verhindern. Sollte das Laub der Christ- und Lenzrosen gegen Ende des Winters etwas unansehnlich werden, schneidet man die entsprechenden Stängel einfach ab. Ganz nebenbei kommen so die Blüten besser zur Geltung. Beide Arten bevorzugen halbschattige Standorte, kommen bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit aber auch gut an sonnigen Stellen zurecht.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2017 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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