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Insektenhotels von LandFrauen wurden auf der vergangenen Landesgartenschau in Eutin präsentiert. Foto: Georg Henkel

Ohne Bienen und andere Blütenbesucher gäbe es keinen Honig, keine Äpfel und Erdbeeren, keine Tomaten und keine Kirschen, denn die fleißigen Insekten bestäuben 80 % unserer Pflanzen. Andere Nützlinge wie zum Beispiel der Marienkäfer verputzen Unmengen an Blattläusen. Außerdem sichern die Nützlinge die Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen. Also Gründe genug, sich für Nützlinge einzusetzen.

Bienen sind nach Aussagen des Bundeslandwirtschaftsministeriums das drittwichtigste Nutztier nach Rind und Schwein. Angelockt von Farben, Düften, Pollen und Nektar bleibt immer Pollen am pelzigen Körper der Biene hängen, der bei der nächsten Blüte auf deren Narbe gelangt, die Bestäubung ist dann erfolgreich abgeschlossen. Für die Tiere selbst ist die Bestäubung nur Nebensache bei der Nahrungssuche auf den Blüten. Für uns Menschen ist die erfolgreiche Bestäubung aber die Voraussetzung für eine gute Ernte. In Deutschland gibt es über 500 verschiedene Wildbienenarten.

Der Marienkäfer gilt als Glückssymbol und ist der bekannteste Nützling. Bei genügend großem Angebot fressen Marienkäfer bis zu 50 Blattläuse/Spinnmilben pro Tag und mehrere Tausend während ihres gesamten Lebens. Auf unseren Pflanzen sind selbst Echte Mehltaupilze nicht vor bestimmten Marienkäferarten sicher.

Die Einteilung in Nützling oder Schädling ist ausschließlich auf den Nutzen und Schaden für den Menschen bezogen und keine biologisch sinnvolle Einteilung. Als Nützlinge bezeichnet man zumeist Spinnentiere und Insekten, die dem Menschen in irgendeiner Weise Vorteile bringen. So dezimieren Nützlinge zum Beispiel Blattläuse und Spinnmilben im Garten.

Schon bei der Planung des Gartens kann durch die Auswahl entsprechender Pflanzen eine Förderung erfolgen. Vielfältige Strukturen in Form von Hecken und fruchttragenden Sträuchern verbessern die Lebensbedingungen zahlreicher nützlicher Tiere. Blüten von mehrjährigen Stauden und einjährigen Pflanzen locken viele nützliche Insekten wie Schwebfliegen und Schlupfwespen an.

Während der ganzen Vegetationszeit sollten blühende Pflanzen im Garten sein, da Pollen und Nektar einigen Nützlingen als Ersatznahrung dienen, wenn nicht genügend Beutetiere vorhanden sind. Bei bestimmten Arten leben die erwachsenen Nützlinge nicht mehr räuberisch wie im Larvenstadium und sind so auch auf Pollen und Nektar liefernde Pflanzen angewiesen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 28/2017 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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