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Rosenblüte im Pinneberger Baumschulland. Foto: Carsten Bock

Durch ihre Farbenpracht und den angenehmen Duft haben Rosen nach wie vor ihren festen Platz in den Gärten. Doch manchmal zeigen sich die als Symbol für Liebe und Zuneigung stehenden Pflanzen nicht immer von ihrer schönsten Seite. Welcher Rosenliebhaber kennt das nicht? Die Blätter zeigen verschiedene Blattflecken, und die Triebe sind voll von kleinen, schwarzen oder grünen Insekten.

Blattläuse treten an Rosen immer wieder auf und schädigen nicht nur durch ihre Saugtätigkeit, sondern auch durch ihre Ausscheidungen. Auf dem süßen sogenannten Honigtau siedeln sich Schwärzepilze an, welche das Erscheinungsbild der Rose beeinträchtigen. Doch gegen die Blattläuse kann etwas unternommen werden.

Mit einem harten Wasserstrahl spritzt man die Tiere von den Pflanzen ab und wiederholt das Ganze, nachdem sich viele Blattläuse wieder an den jungen Trieben angesiedelt haben. Alternativ können erste befallene Triebe flink mit der Schere entfernt werden. Auf jeden Fall sollten die natürlichen Gegenspieler wie Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen geschont und gefördert werden. Nur bei starkem Befall ist die Behandlung mit zugelassenen, möglichst bienenungefährlichen Produkten eine Option.

Wenn sich im Frühsommer die Blätter seltsam einrollen, versteckt sich dahinter keine Krankheit, sondern die Rosenblattrollwespe. Hier hilft ein schneller Schnitt mit der Schere, sodass der Einsatz eines Insektizids gegen diese Wespenart weder sinnvoll noch nötig ist.

Verschiedene Raupen und Larven knabbern nur zu gerne an der Rose und hinterlassen unansehnliche Löcher in den Blättern und Blütenknospen. Bevor man hier den Einsatz von Insektiziden abwägt oder mit der Hand die kleinen Tiere absammelt, sollte man Vögel als natürliche Helfer unterstützen und Nistkästen für sie aufhängen. Ein oder zwei Nistkästen im Garten bringen eine große Dezimierung der Schädlinge mit sich. Denn zum Beispiel nur ein Meisenpaar mit Jungen verschlingt zwischen 30 und 50 kg Raupen und Insekten pro Jahr! So wird der Befall an den Pflanzen gemindert, und die zwitschernden Vögel bringen außerdem viel Leben in den Garten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 24/2017 unter der Rubrik "Garten" und in der Bauernblatt-App.

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