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Der Sommerflieder, auch als Schmetterlingsstrauch bezeichnet, bildet zahlreiche sommerliche Blüten aus. Fotos: Hans-Dieter Reinke

Das Tagpfauenauge mit seinen eindrucksvollen Augenzeichnungen auf den Flügeln fliegt gern die Blüten des Schmetterlingsstrauches an.

Der Admiral ist ein Wanderfalter, der aus südlichen Gefilden zu uns einwandert und sich im Sommer und Herbst fern an Sommerfliederblüten labt.

Der Sommerflieder Buddleja ist eine sowohl optische wie olfaktorische Attraktion des sommerlichen Gartens. Den weiteren Namen Schmetterlingsstrauch trägt der etwa 3 bis 4 m hoch werdende Strauch zu Recht. Zahlreiche Tagfalter umschwirren und besetzen die nektarreichen Blüten und finden Nahrung auf den rispigen Blütenständen.

Von den meist in tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreiteten etwa 100 Arten der Gattung Buddleja, die nach dem englischen Botaniker Adam Buddle benannt ist, ist der Schmetterlingsstrauch (B. davidii), der inzwischen in vielen Gärten anzutreffen ist, der bekannteste. Die Heimat des wegen seiner fliederähnlichen Blüten auch Sommerflieder bezeichneten Strauches liegt in Zentral- und Westchina. Benannt ist die Art wiederum nach dem französischen Naturwissenschaftler Pater Armand David, der den heute in zahlreichen Hybriden und Sorten vertretenen Schmetterlingsstrauch 1869 entdeckte.

Die einen herben und angenehmen Duft verströmenden Blüten entwickeln sich in großer Zahl von Juli bis September am einjährigen Holz und bilden aufrechte, später überhängende Blütenrispen, die es in den Farben weiß, blau, violett, rot und rosa gibt. Buddleja bevorzugt sonnige, warme Standorte im Garten und ist sogar insgesamt recht trockenheitsresistent, hitze- und stadtklimafest. Sie eignet sich zur Pflanzung in Gruppen im Garten, als Solitär-Gartenpflanze oder für die Kübel- oder Topfkultur.

Der Strauch ist ausgesprochen pflegeleicht und auch für kleinere Gärten geeignet. Buddleja ist einigermaßen frosthart, kann aber in etwas strengeren Wintern ganz zurückfrieren, wächst allerdings manchmal nach dem Absterben der oberirdischen Teile wieder unerwartet aus dem Boden hervor. Ein radikaler Spätwinter- oder Frühjahrsrückschnitt wird ohnehin empfohlen, was vor allem zu einer besseren sommerlichen Blütenfülle führt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 32/2017 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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