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Das mehrere Jahrzehnte alte Exemplar eines Gewöhnlichen Trompetenbaumes in einem Privatgarten. Im Herbst färben sich die großen Blätter des Trompetenbaumes gelb. Foto: Hans-Dieter Reinke

Nicht nur die breiten, großen, herzförmigen Blätter, sondern auch die reiche Bildung glockiger, weißer Blüten, die in rispigen Blütenständen im Geäst stehen, und die langen, bohnenförmigen Fruchtkapseln machen den Trompetenbaum zu einem ebenso beliebten wie attraktiven Ziergehölz unserer Gärten.

Von den weltweit elf Arten der Pflanzengattung Catalpa ist der Gewöhnliche Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) bei uns am häufigsten anzutreffen. Der etwa 8 bis 15 m Höhe erreichende Baum stammt aus Nordamerika, wo er vor allem im Mississippigebiet beheimatet ist, aber vielerorts in Amerika als Park- und Gartenbaum gehalten wird. Seit dem 18. Jahrhundert wird der Trompetenbaum auch in Europa kultiviert und wächst bei uns in Parks und größeren Gärten.

Auffallend ist der niedrige Stamm, von dem bereits in geringer Höhe die ersten stattlichen Äste abzweigen. Die breit-ovalen bis herzförmigen Blätter sind vorne kurz zugespitzt und erreichen mit einer Länge von 10 bis 20 cm und einer fast ebensolchen Breite eine stattliche Größe. Die von Juni bis August auftretenden, trompetenförmigen Blüten besitzen eine weiße, etwas gekräuselte, fünfteilige Blütenkrone, die innen orangefarbene Flecken und purpurfarbene Punkte sowie rötliche Saftmale aufweist. Sie stehen in aufrechten, bis zu 20 cm langen Rispen.

Aus den gern von Bienen und anderen Insekten besuchten Blüten entwickeln sich die 30 cm langen, rundlichen Kapseln, die wie überlange Bohnen an den Ästen hängen und dem Trompetenbaum auch den Namen Bohnenbaum eingetragen haben. Die Früchte hängen nach der Reife noch lange am Baum und samen oft erst im darauffolgenden Jahr mit den kleinen Flugsamen aus, was den Baum im Winter ebenso interessant und dekorativ erscheinen lässt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 45/2017 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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