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E-Mobilität wird immer alltagstauglicher. Foto: new energy

Wenn Deutschland die Klimaziele erreichen will, muss bis 2050 der Verkehrs- und Wärmesektor elektrifiziert werden. Und dafür wird Erneuerbarer Strom benötigt – und zwar sehr viel davon. Schnell wird deutlich, dass es sich bei der Umstellung der Energiesysteme nicht nur um eine vielschichtige, sondern vor allem um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt.

Bei der 14. Auflage der New Energy Husum von Donnerstag, 16., bis Sonntag, 19. März, geht es um genau diese Themen: neue Techniken und Innovationen für Privatleute, Gewerbe und Kommunen auf Basis aller Erneuerbarer Energien, Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung, zeitgemäßes und energieeffizientes Bauen, Sanieren und Modernisieren sowie nachhaltige Wärmekonzepte, Digitalisierung und Elektromobilität.
Auf 12.000 m², auf denen sich im Freigelände auch ein Testparcours für E-Fahrzeuge befindet, treten rund 10.000 Besucher mit 150 Ausstellern in den Dialog.

Energiewende im Fokus

Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Technik, Hersteller, Berater, Bauherren, Landwirte und Familien – die New Energy Husum bringt alle zusammen, die etwas ändern und bewegen wollen. Eingebettet in die Messe ist auch eine Reihe von öffentlich zugänglichen Foren, in denen hochkarätige Redner und Referenten verständlich und anschaulich darstellen, wie es mit der Energiewende in der Praxis verlässlich und in allen Sparten weitergehen kann.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und voraussichtlich Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (Grüne) werden am Donnerstag, 16. März, in einer Podiumsdiskussion zu aktuellen Energiethemen Stellung nehmen. Am Freitag, 17. März, wird der Politiker und Autor des ersten Erneuerbare-Energien-Gesetzes, Hans-Josef Fell, in einem Vortrag anschaulich erläutern, wie es mit der Energiewende weitergeht. Auch der beliebte Wetterexperte Dr. Meeno Schrader kommt zur New Energy Husum und wird am Sonnabend, 18. März, den Messebesuchern allgemein verständlich erklären, wie schlimm es tatsächlich um das Klima bestellt ist, was dies für uns bedeutet und was die Wettervorausschau und die Produktion von Erneuerbarer Energie miteinander zu tun haben.

Ein weiteres wichtiges Forum auf der Messe behandelt energieeffizientes, zeitgemäßes Bauen und Sanieren sowie die E-Mobilität. So ziemlich alle Gesichtspunkte in diesen Bereichen der Energiewende werden dort in Vorträgen und Diskussionen näher untersucht. "Mein Strom. Mein Haus. Mein Auto", "Wärme aus Solarthermie", "Gesundes Heizen und Kühlen im Altbau und Neubau", "Das Plusenergiehaus" – das sind nur einige der vielen Themen, die durch Vorträge der Experten Dipl.-Ing. Roland Matzig und Prof. Ludwig Rongen noch vertieft werden.

E-Mobilität im Alltag

Ein weiteres wichtiges Standbein beim Umbau der Energiesysteme ist und bleibt die E-Mobilität. Die Technik und der Entwicklungsstand ist hier weiter, als die aktuellen Verkaufszahlen es vermuten lassen. Neue Automodelle sind mit Batteriekapazitäten ausgestattet, die selbst im Winter Fahren mit Komfort und großen Reichweiten ermöglichen. Jetzt braucht es nur noch die entsprechende Ladeinfrastruktur, aber da hat die Bundesregierung mit ihrem neuen Förderprogramm bereits die richtigen Akzente gesetzt.

Viele Energieexperten sind überzeugt: Die Zukunft der privaten (und öffentlichen) Mobilität liegt im Stromantrieb aus Erneuerbaren Energien. Was heute schon möglich ist, zeigt die New Energy Husum: Alltagstaugliche E-Mobile können auf der Messe nicht nur bestaunt, sondern auf den In- und Outdoor-Parcours selbst ausprobiert werden. Fahrzeugmodelle unter anderem von Tesla, BMW, Renault sind dabei, aber auch E-Motorräder und E-Bikes. 

Die New Energy Husum ist nach wie vor das spannende Schaufenster der Erneuerbaren Energien. Es wird auf der Messe vor allem sichtbar, welcher Teil des technologischen Fortschritts bereits im Alltag angekommen ist. Es wird gezeigt, wie jeder Einzelne – ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb – die Erneuerbaren Energien effektiv nutzen und damit zu einer neuen, ganzheitlichen Energieversorgung beitragen kann. Damit sendet die Messe auch ein Signal an die Politik, an dem eingeschlagenen Weg hin zu den Erneuerbaren festzuhalten.

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