Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Viele Landwirte hoffen derzeit auf eine Möglichkeit, Ihre Bestände mit Stickstoff anzudüngen. Die Aufnahmefähigkeit des Bodens für Nährstoffe muss dabei gegeben sein. Foto: Claus-Peter Boyens

Die Ergebnisse der ersten Messung des Nitratmessdienstes für dieses Frühjahr liegen vor. Verglichen mit den Vorjahren bewegen sich die gemessenen Nmin-Werte auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Die aktuellen Ergebnisse können genau wie betriebseigene Analyseergebnisse für die N-Bedarfsermittlung von Winterkulturen nach Düngeverordnung herangezogen werden.

Wie auch in den zurückliegenden Jahren wurden im Rahmen des Nitratmessdienstes der Landwirtschaftskammer die Ackerflächen verschiedener Versuchsstationen der Landwirtschaftskammer und des Versuchsfeldes Lindenhof der Fachhochschule Kiel beprobt. Des Weiteren wurden die bereits langjährig untersuchten Praxisschläge landwirtschaftlicher Betriebe in die Datenerhebung einbezogen.

Seit 2005 werden bereits immer die gleichen Flächen durch zuverlässige Probenehmer untersucht, weshalb langjährige Zeitreihen für den Nitratmessdienst vorliegen, die für Vergleiche herangezogen werden können. Zusätzlich wurde in diesem Jahr eine ganze Reihe neuer Ackerschläge von Praxisbetrieben in den Nitratmessdienst aufgenommen. Diese werden auch in den Folgejahren Teil der Untersuchung sein und dienen somit einer besseren Repräsentativität in den Regionen.

Durch die Beprobung der landwirtschaftlichen Flächen der hier teilnehmenden Betriebsleiter können die in den Naturräumen "Östliches Hügelland", "Geest" und "Marsch" vorkommenden wesentlichen, standorttypischen Fruchtfolgekombinationen unter aktuell praxistypischer Bewirtschaftung vielfältig abgebildet werden.

Ende Februar, Anfang März werden die Ackerflächen zu einer zweiten Messung des Nitratmessdienstes erneut beprobt. Dafür werden die Probenahmefenster bei der N-Andüngung zum Beispiel durch Abdeckung mit Planen ausgespart. Durch eine weitere Beprobung kann die über den Zeitverlauf potenziell einsetzende N-Nachlieferung noch besser eingeschätzt werden.

Des Weiteren können Ergebnisse der zweiten Nmin-Messung passender Fruchtfolgekombinationen für die N-Düngebedarfsermittlung von Kulturen wie Silomais, Sommerweizen und so weiter herangezogen werden.

Den kompletten Beitrag sowie die Messergebnisse finden Sie in der Bauernblattausgabe 6/2018 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.