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Trotz des kühlen und nassen Wetters während der Vegetation wuchs der Mais, wenn keine Staunässe vorlag. Foto: Dr. Elke Grimme

Wetterkapriolen, die die Grenzen im Silomaisanbau aufzeigen, traten in den vergangenen Jahren immer wieder auf. Doch dieses Jahr stellte eine besondere Herausforderung für den Silomaisanbau dar. Landwirte, Lohnunternehmer, Ackerflächen und die Gesellschaft wurden extrem gefordert. Zunächst ließ die diesjährige Witterung sehr gute Ernteerträge erwarten. Vielerorts konnte der Silomais mit den kühlen und nassen Bedingungen während der Vegetation sehr gut umgehen, solange der Boden aufnahmefähig und nicht wassergesättigt war.

Allerdings kam es am 13. September mit dem frühen Auftreten von Sturm Sebastian, begleitet von starken Niederschlägen, zu einem noch nicht da gewesenen fatalen Ereignis: Vielerorts knickte der Mais, der noch weit von der optimalen Abreife entfernt war, um beziehungsweise ging ins Lager. Dort, wo die Befahrbarkeit gegeben war, wurde bei etwa 24 % Trockensubstanzgehalt sofort mit der Maisernte angefangen. Betroffene abgeknickte beziehungsweise lagernde Maisbestände konnten nur sehr aufwendig geerntet werden.

Am 5. Oktober zog Sturm Xavier mit bis zu 150 mm Niederschlag über das Land, die Folgen waren noch mehr abgeknickte beziehungsweise lagernde Bestände und nicht mehr zu befahrende Ackerflächen. Der Mais verbräunte innerhalb von wenigen Tagen zusehends. Zu diesem Zeitpunkt hatten gerade erst die frühen Bestände die optimale Abreife erreicht, aber aufgrund der nun fast überall wassergesättigten Böden kam es zusätzlich zu Sauerstoffmangel im Wurzelbereich der Silomaispflanzen.

Als am 29. Oktober Herbststurm Herwart über Schleswig-Holstein tobte, war die äußerst zeitaufwendige, nervenzehrende und anstrengende Silomaisernte noch in vollem Gang. Die Ernte war Mitte November schließlich mehr oder weniger abgeschlossen. Viele Ecken auf den Ackerflächen stehen allerdings noch, die aufgrund der nicht gegebenen Befahrbarkeit ausgelassen werden mussten. Die extrem schwere und teure Silomaisernte in diesem Jahr ging häufig mit vielen Strukturschäden einher vor dem Hintergrund, ausreichend Futter für die Rinderfütterung sowie für die Biogasanlagen zu bergen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 48/2017 unter der Rubrik "Pflanze" und im digitalen Bauernblatt.

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