Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Ein 14-ha-Schlag auf dem Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp wurde für die Versuche genutzt. Foto: Heinz-Günter Gerighausen

Die Silomaisernte ist überwiegend eine Dienstleistung der Lohnunternehmer. Schon immer mussten sie sich auf die gewünschten Häcksellängen ihrer Kunden einstellen. Da für die Verwertung in der Milchviehhaltung die Strukturwirkung der Maissilage eine Rolle spielt, kann der Häcksellängenbereich auch deutlich höher ausfallen als bei der Verwertung im Biogasbereich. Wenn länger gehäckselt wird, so verringert sich die Verdichtbarkeit des Siliergutes. Weiterhin wird die Aufbereitung der Körner umso kritischer, je länger gehäckselt wird.

Seit zirka zwei Jahren wird nun in Verbindung mit den Anforderungen großer Häcksellängen (über 20 mm) ein Spezialdesign der Körnerprozessoren diskutiert, das die Herausforderung der Körnerzerkleinerung und Restpflanzenaufbereitung überwinden soll, um so eine bessere Stärkeausbeute aus der Maissilage sicherstellen zu können.

Ein Exaktversuch, welcher der Frage nachgeht, ob ein Spezialdesign in Verbindung mit höheren Kosten notwendig ist oder ob bei der optimierten Anwendung der etablierten Körnerprozessortechnik gleiche Ergebnisse erreicht werden können, fehlte bisher. Diese Lücke wurde durch ein Gemeinschaftsvorhaben geschlossen, welches zur Silomaisernte 2016 an der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein durchgeführt wurde.

Die zentralen Ergebnisse des Vorhabens finden Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 24/2017 unter der Rubrik "Pflanze" und in der Bauernblatt-App.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.