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Vorschlag für die zu untersuchenden Erdkabelkorridore. Karte: tennet

Die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW haben den vorläufigen Vorschlagskorridor für die Stromtrasse SuedLink veröffentlicht und damit sowohl Zustimmung als auch scharfe Kritik hervorgerufen.

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (Grüne) hat den Vorschlag für den Erdkabelkorridor begrüßt. "Der Korridor nahe Brokdorf würde die empfindlichen Marschböden im Süden Schleswig-Holsteins am geringsten belasten und ist für die Region am besten. Deshalb habe ich mich für diese Variante ausgesprochen. Zudem ist sie die kürzeste in Schleswig-Holstein – auch das ist gut", sagte Habeck. Er erklärte: "Wichtig ist nun, dass sich jetzt alle betroffenen Bundesländer ebenso aktiv wie konstruktiv einbringen, damit die Planung zügig vorankommt."

Die Hochspannungsgleichstromübertragungs-(HGÜ)-Leitung SuedLink wird mit 4 GW Übertragungsleistung eine der zentralen Nord-Süd-Verbindungen der Energiewende. Sie wird in Wilster und Brunsbüttel beginnen und soll den verbrauchsstarken Süden Deutschlands mit den Windkraftanlagen in Norddeutschland und über die geplante Seekabelverbindung NordLink auch mit den Wasserkraftwerken und Speichern Norwegens verbinden. Der SuedLink wird nach Angaben des Kieler Landwirtschaftsministeriums dringend benötigt, um Netzengpässe und die Abregelung von Windkraftanlagen zu verringern und die Versorgungssicherheit nach der Abschaltung der Kernkraftwerke zu gewährleisten.

Übersichtskarten zu den Erdkabelkorridoren finden Sie HIER.

Den kompletten Beitrag mit den Stimmen der Kritiker finden Sie in der Bauernblatt-Ausgabe 11/2017 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und in der Bauernblatt-App.

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