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Ein Verbot des Breitbandherbizides würde der Studie zufolge alleine rund 100 €/ha höhere Produktionskosten nach sich ziehen. Foto: Iris Jaeger

Ein Verbot von Glyphosat würde nicht nur sozioökonomische Folgen, sondern auch für den einzelnen Betrieb schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile mit sich bringen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Kleffman Group, die von der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) in Auftrag gegeben wurde.

Der Einsatz alternativer, selektiver Herbizide und mechanischer Bodenbearbeitungsmethoden zöge den Marktforschern zufolge einen erhöhten Aufwand, verbunden mit steigenden Kosten, nach sich. Außerdem müsse bei fast allen Kulturen im schlimmsten Fall mit Ertragseinbußen gerechnet werden.

Allerdings zeigten sich bei den Bewertungen deutliche Abstufungen. Allein unter Berücksichtigung steigender Ausgaben sei von einem Abschlag beim Deckungsbeitrag von 70 bis 100 €/ha auszugehen. Beziehe man die je nach Kultur zu erwartenden Ertragsverluste mit ein, bewegten sich die Einbußen bei rund 200 €/ha. Auch die zu erwartenden Umweltbelastungen wurden von den Studienautoren quantifiziert. Ein zusätzlicher CO2-Ausstoß von 28 bis 60 kg/ha je nach Frucht sei zu erwarten.

Deckungsbeitragsrechnungen der Studie zum Anbau von Weizen, Raps und Silomais ohne den Einsatz von Glyphosat finden Sie HIER.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 34/2017 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

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