Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Landwirte, die eine Vorverlegung der Sperrfrist beantragt haben, dürfen ab Dienstag, den 16. Januar, Wirtschaftsdünger ausbringen – wenn alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Foto: landpixel

Die Vorverlegung der Sperrfrist für das Ausbringen von Wirtschaftsdünger auf Grünlandstandorten wurde Anfang November durch das Kieler Landwirtschaftsministerium (Melund) ermöglicht. Dabei wies Ressortchef Dr. Robert Habeck (Grüne) die Unteren Wasserbehörden der Kreise an, einen Bericht zu den Notfallmaßnahmen in Bezug auf die Lagerung zu erstellen. Ein Überblick:

Insgesamt neun Notlager (Erdlager) mit einem Gesamtvolumen von rund 10.000 m³ wurden bis Donnerstag in Schleswig-Holstein errichtet, davon vier auf landwirtschaftlichen Betrieben und fünf bei Biogasanlagen beziehungsweise zwei in Kombination. Die Lager wurden in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg errichtet. In den übrigen sieben Kreisen und allen vier kreisfreien Städten wurden keine Notlager errichtet. Teilweise konnten laut Melund andere Lösungen gefunden werden.

Zusätzlich zu den neu errichteten Notlagern seien insgesamt rund 34.000 m³ Behältervolumen für eine notfallweise Einlagerung reaktiviert beziehungsweise bereitgestellt worden, unter anderem in den Kreisen Segeberg und Stormarn. Hiervon seien bereits Lagervolumen in Größe von 10.000 m³ in Benutzung.

In den Kreisen Plön, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Stormarn wurde nach Ministeriumsangaben auf Grundlage von Ausnahmen nach dem Havarieerlass die Ausbringung von insgesamt rund 480 m³ Gülle zugelassen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 2/2018 unter der Rubrik "Agrarpolitik" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben

Hinweis zur Nutzung von Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.