Tendenzen
23.08.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 23. August bis 29. August 2010
Brotgetreide: Nach den Turbulenzen in den Vorwochen scheint sich eine Stabilisierung der Markt- und Preislage durchzusetzen. Unbeständiges Wetter erhöht das Qualitätsrisiko.
Raps: Die Notierungen schwanken in kleiner Bandbreite. Die höhere kanadische Rapsernte wirkt sich aufgrund guter Exporte kaum auf die Preisentwicklung aus. Die Sojabohnen dürften die Kurse deutlicher beeinflussen.
Futter-/Industriegetreide: Ein stabiler Weizenpreis sowie Exportnachfrage nach Gerste ziehen die Preise für das Futtergetreide mit. Da auch Mais weltweit knapp ist, ist eine stabile bis feste Tendenz angezeigt.
Futtermittel: Die Landwirte sind verunsichert, vielfach überwiegt das Abwarten und Hoffen auf günstigere Preise für den Abschluss von Halbjahreskontrakten.
Kartoffeln: Die Flächenräumung schreitet aufgrund enttäuschender Erträge schneller als erwartet voran. Bei gedrückten Ertragsaussichtenist weiter eine stabile Preistendenz vorherrschend.
Schlachtrinder: Mit dem Ferienende und den kühleren Temperaturen sind weitere Nachfrageimpulse zu erwarten. Bei guten Exporten dürften trotz zunehmender Stückzahlen die Preise weiter stabil bis fest tendieren.
Milch: Gute Exporte sowie eine Belebung des Inlandsmarktes durch das Ferienende dürften die Markt- und Preislage am Milchmarkt positiv beeinflussen. Preise sind daher stabil bis fest.
Schlachtkälber: Kalbfleisch lässt sich wieder besser verkaufen, leicht anziehende Kurse am Großmarkt sind die Folge. Bei steigenden Stückzahlen tendieren die Preise stabil bis leicht fester.
Schlachtschweine/-sauen: Die Schlachtschweine werden zwar lebhaft umworben, im Weiterverkauf sind höhere Preise nicht durchsetzbar, die Preise tendieren daher stabil.
Ferkel: Trotz Preiskorrekturen bleibt der Markt eher schwierig. Die höheren Forderungen für Mischfutter verunsichern die Mäster, die Einstallbereitschaft bleibt daher verhalten.
Schlachtlämmer/-schafe: Nach dem Absetzen könnte sich das Angebot zwischenzeitlich etwas einengen. Damit ist Hoffnung auf festere Preise gegeben, stabile Kurse sind zu erwarten.
Eier: Mit dem Ferienende sowie vielfach auch dem Ende der Betriebsferien ist eine höhere Nachfrage zu erwarten. Die erzeugerfreundliche Entwicklung dürfte daher weiter Bestand haben.





