Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

16.08.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 16. August 2010 bis 22. August 2010

Brotgetreide: Nach den hohen Preisausschlägen folgen auch wieder Preisabschläge, es bleibt abzuwarten, ob sich der Weizenmarkt auf dem hohen Preisniveau halten kann.
Raps: Die Ernte dürfte weitestgehend abgeschlossen sein. Die Preise weisen größere Schwankungen auf, die Grundfestigkeit dieses Marktes wird aber nicht infrage gestellt.
Futter-/Industriegetreide: Gerste ist weiter gesucht für den Inlands- wie auch für den Exportmarkt, die Preise können sich weiter behaupten. Die Gerstenernte soll 8,5 Mio. t (−1,5 Mio. t gegenüber dem Vorjahr) erreicht haben.
Futtermittel: Bei den höheren Forderungen kommen kaum Kontraktabschlüsse zustande. Es bleibt abzuwarten, wie nachhaltig die höheren Getreidepreise sind.
Kartoffeln: Es wird weiter nur für den Bedarf gerodet. Die Zufuhren fallen deutlich kleiner als in den Vorjahren aus. Die Preise können sich auf dem erreichten Niveau stabilisieren.
Schlachtrinder: Die Belebung der Rindfleischnachfrage erhöht den Bedarf der Schlachtunternehmen. Die Preise tendieren daher stabil bis fest.
Milch: Die Nachprodukte werden zu unverändert stabilen Preisen vermarktet. So kann das leicht größere Milchaufkommen problemlos vom Markt aufgenommen werden. 
Schlachtkälber: Aus den Niederlanden wird von leichten Preisaufschlägen im Rosé-Kalbfleischhandel berichtet. Bei leichtem Nachfragezuwachs tendieren die Preise stabil.
Schlachtschweine/-sauen: Die zusätzlich angebotenen Schlachtschweine werden problemlos vom Markt aufgenommen. Höhere Preise sind derzeit aufgrund fehlender Spannen nicht umsetzbar.
Ferkel: Die Ernte steht im Vordergrund, die Ferkelvermarktung steht oft hintenan. Durch günstige Zufuhren steht dieser Markt unter leichtem Druck, Preisschwächen werden nicht ausgeschlossen.
Schlachtlämmer/-schafe:  Für das saisongemäß zunehmende Angebot fällt die Nachfrage nicht groß genug aus, die Preise konnten sich noch behaupten, leichte Preisschwächen werden aber nicht ausgeschlossen.
Eier: Es ist zwar der Preistiefpunkt überschritten, für deutliche Preiskorrekturen nach oben fehlt es derzeit an Nachfragern. Die ersten Impulse durch das Ende der Ferienzeit reichen noch nicht aus.
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