Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

09.08.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 9. August bis 15. August 2010

Brotgetreide: Die euphorische Stimmung im Weizenhandel hat bis zu zuletzt angehalten. Dennoch bleiben die Beteiligten nervös und halten auch plötzliche Preisabschläge für möglich.
Raps: Durch das Auslaufen des Augustkontraktes zogen die Rapskurse an der Matif zuletzt noch etwas an. Vom Soja- und Rohölmarkt kam wieder mehr Unterstützung.
Futter-/Industriegetreide: Zuletzt hat eine rege Exportnachfrage auch die Gerstenpreise zusätzlich mobilisiert. Der Landhandel nennt täglich neue Kurse.
Futtermittel: Trotz Abschlägen bleibt Rapsschrot relativ teuer, da aus der Ernte zuerst Kontrakte bedient werden und wenig freie Ware zur Verfügung steht.
Kartoffeln: Die Kurse geben etwas nach, bleiben aber auf vergleichsweise hohem Niveau. Die späten Bestände erholen sich zögernd durch den Regen.
Schlachtrinder: Die kühle Witterung und das Ferienende in vielen Bundesländern haben die Fleischnachfrage wieder etwas belebt. Der Mengenabsatz erhöht sich etwas, die Preise bewegen sich nur zögernd.
Milch: Die Notierungen für Butter, Käse und Milchpulver blieben trotz einer ferienbedingt etwas ruhigeren Nachfrage stabil. Es wird mit stabilen bis leicht festeren Auszahlungspreisen gerechnet.
Schlachtkälber: Im Fleischgroßhandel zeigen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Es sind vor allem Lebern, Rücken- und Vorderfleisch gefragt.
Schlachtschweine/-sauen: Es bleibt abzuwarten, ob der Markt die erwarteten größeren Stückzahlen ohne Weiteres aufnehmen kann, zumal über fehlende Spannen geklagt wird.
Ferkel: Während der Erntezeit dürfte sich die Einstallbereitschaft eher verhalten zeigen, die Preise sind daher knapp behauptet zu sehen.
Schlachtlämmer/-schafe:  Die Nachfrage nach heimischen Qualitäten bleibt rege. Trotz des höheren Angebotes geben die Kurse nur zögernd nach.
Eier: Bislang bleibt der Markt vor allem mit leichter Ware gut versorgt. Höhere Kurse werden somit eher für die schwereren Sortierungen erwartet.

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