Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

02.08.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 2. August bis 8. August 2010

Brotgetreide: Ob Tatsachen oder Spekulationen die Preise nach oben bewegen ist letztendlich egal. Viele Landwirte beobachten den Kursverlauf und nutzen die festen Kurse zum Abschluss von Kontrakten.
Raps: Der Markt bleibt weiter sehr nervös, was sich auch an den deutliche Preisschwankungen innerhalb eines Tages am Terminmarkt zeigt. Zum Teil wird über Abschlüsse für 2011 nachgedacht.
Futter-/Industriegetreide: Da die Interventionsware erst im Herbst angeboten werden soll und derzeit auch Biogasbetriebe Futtergetreide nachfragen, folgen die Kurse für Gerste den Weizenpreisen.
Futtermittel: Die Mischfutterpreise für prompte Ware ziehen nur zögerlich an. Neue Kontrakte werden derzeit kaum diskutiert, Preisaufschläge sind jedoch sehr wahrscheinlich.
Kartoffeln: Die Kurse können sich weit über dem Vorjahresniveau halten. Auch für die Anschlusssorten wird von einem festen Preistrend ausgegangen.
Schlachtrinder: Derzeit hofft man auf eine Belebung der Konsumnachfrage durch die etwas kühlere Witterung und das nahe Ende der Ferienzeit in einigen Bundesländern.
Milch: Die Kurse für Butter und Käse können sich behaupten. Die Milchpulvernotierungen sind hierzulande und auf dem Weltmarkt etwas reduziert worden.
Schlachtkälber: Im Fleischgeschäft stehen vor allem die Kurse für Keulenfleisch unter Druck. Die Erzeugerpreise können sich jedoch knapp behaupten.
Schlachtschweine/-sauen: Durch die kühlere Witterung könnte sich das Angebot wieder etwas erhöhen. Jedoch wird auch mit einer Wiederbelebung der Inlandsnachfrage gerechnet. Die Exportnachfrage lief zuletzt sehr rege.
Ferkel: Durch die festere Entwicklung am Schlachtschweinemarkt hat sich auch die Lage am Ferkelmarkt wieder stabilisiert. Die Erzeugerpreise können sich behaupten.
Schlachtlämmer/-schafe:  Am Fleischmarkt können sich die Notierungen für heimische Qualitäten gut behaupten. Ab Monatsbeginn wird jedoch mit einem zunehmenden Angebot gerechnet.
Eier: Selbst die Exportnachfrage hat sich zuletzt weiter reduziert. Derzeit hofft man auf eine Belebung durch das Ende der Sommerferien in einigen Bundesländern.



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