Tendenzen
26.07.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 26. Juli bis 1. August 2010
Brotgetreide: Ob sich die reduzierten Ernteprognosen relativieren, wenn die Ernte einsetzt, bleibt abzuwarten. Viele Landwirte erwägen den Abschluss von Vorkontrakten.
Raps: Von vielen Marktbeobachtern wird der Markt als spekulativ überhitzt dargestellt. Derzeit wartet man mit Spannung auf die ersten Ernteergebnisse.
Futter-/Industriegetreide: Zuletzt hat der Preisanstieg noch an Tempo gewonnen. Ob sich die hohen Kurse auch nach dem Erntestart behaupten können, muss sich zeigen.
Futtermittel: Der festere Euro-Kurs wirkt etwas preisdämpfend. Trotzdem wird mit deutlich festeren Forderungen für Komponenten wie auch für Mischfutter gerechnet.
Kartoffeln: Entsprechend dem Saisonverlauf geben die Kurse etwas nach. Durch den geringen Zuwachs und durch die bislang großen Rodeflächen gehen die weiteren Gesamternteschätzungen zurück.
Schlachtrinder: Durch die geringen Ablieferungen halten sich die Preisabschläge in Grenzen. Vor allem die Kurse für Schlachtkühe sollten sich behaupten.
Milch: Milchfrischeprodukte sind bei der sommerlichen Witterung gefragt. Der Handel mit Butter, Käse und Pulver hat sich unter anderem ferienbedingt beruhigt. Die Kurse am Spotmarkt gaben etwas nach.
Schlachtkälber: Auch im Kalbfleischgeschäft konnte der Umsatz durch das niedrige Preisniveau nicht wesentlich erhöht werden. Der Druck auf die Erzeugerpreise hält weiter an.
Schlachtschweine/-sauen: Nach den jüngsten Preisabschlägen hoffen die Marktbeteiligten auf einen stabileren Marktverlauf.
Ferkel: Der Druck auf den Ferkelmarkt hält vorerst an. Durch die geringen Zunahmen werden die Stallplätze später geräumt. Auch die Kurse in den Nachbarregionen gaben erneut nach.
Schlachtlämmer/-schafe: Der saisonübliche Preisabschwung wird wohl nur etwas gebremst werden. Die Nachfrage bleibt weiter ruhig und beschränkt sich oft auf günstige Angebote aus dem Ausland.
Eier: Da auch die Industrie den Bedarf gedrosselt hat, wird mit weiter schwachen Kursen, vor allem für die leichte Ware, gerechnet. Nur der Export zeigt bei den günstigen Notierungen etwas mehr Interesse.





