Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

19.07.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 19. Juli bis 25. Juli 2010

Brotgetreide: Die Kurse für Vorkontrakte der neuen Ernte zogen deutlich an. Viele Landwirte beobachten derzeit den Marktverlauf und warten auf günstige Abschlussmöglichkeiten.
Raps: Der Anteil der neuen Ernte, der noch nicht vertraglich gebunden ist, wird als nicht sehr hoch eingeschätzt. Auch hier wird die derzeit noch steigende Preisentwicklung beobachtet.
Futter-/Industriegetreide: Die warme Witterung sorgt für eine zügige Abreife, sodass die Ernte doch nicht so spät wie zuvor befürchtet starten wird.
Futtermittel: Der europäische Wettermarkt sorgt für steigende Kurse für alle Komponenten. Auch die Forderungen der Mischfutterhersteller folgen dieser Entwicklung.
Kartoffeln: Die Kurse für Frühkartoffeln geben erwartungsgemäß nach. Durch die Trockenheit sinken die Ertragserwartungen für spätere Sorten.
Schlachtrinder: Ferien- und hitzebedingt wird weiter mit einer ruhigen Marktlage gerechnet. Etwas Verunsicherung kommt durch die jüngsten Fleisch-Pressemeldungen auf.
Milch: Die Märkte für Milchprodukte zeigen sich weiter ausgeglichen. Ferienbedingt könnte die Nachfrage jetzt etwas zurückgehen. Die Verhandlungen mit dem LEH ergaben keine weiteren Preisaufschläge für Butter.
Schlachtkälber: Der Absatz ließ sich durch die günstigen Kurse beleben. Solange der Absatz, vor allem in Südeuropa, nicht wieder anzieht, wird mit Preisschwächen gerechnet.
Schlachtschweine/-sauen: Trotz der Hitze bleibt das Angebot recht umfangreich und trifft auf eine geringere Nachfrage durch den Ferienbeginn. Viele Schlachtbetriebe akzeptieren nicht die NW-Notierung und zahlen niedrigere Hauspreise.
Ferkel: Obwohl die Importe derzeit etwas zurückgehen, wird auch weiterhin mit einem Angebotsüberhang am Ferkelmarkt gerechnet.
Schlachtlämmer/-schafe:  Entsprechend der Jahreszeit nimmt der Angebotsdruck an frischen Lämmern weiter zu. Sie lassen sich nur zu reduzierten Preisen absetzen.
Eier: Durch das günstige Preisniveau hat sich nur die Exportnachfrage etwas erhöht. Aufgrund des erreichten Preisniveaus werden sich weitere Notizabschläge eher im Rahmen halten.

 


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