Tendenzen
05.07.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 5. Juli bis 11. Juli 2010
Brotgetreide: Der Handel mit der neuen Ernte hat sich beruhigt. Der spätere Erntetermin spielt kaum noch eine Rolle. Für den Herbst gibt es derzeit schon Abschlüsse über Exportgeschäfte.
Raps: Durch die umfangreichen Abschlüsse soll bereits ein großer Teil der neuen Ernte gehandelt worden sein. Die Bestände weisen einen guten Wachstumsstand auf.
Futter-/Industriegetreide: Die Bereitschaft, die bislang hohen Kurse für Gerste der alten Ernte zu zahlen, sinkt mit dem näher rückenden Erntetermin.
Futtermittel: Die zuletzt festen Kurse für Komponenten und Futtergetreide lassen die Mischfutterpreise bis auf Weiteres stabil tendieren.
Kartoffeln: Da die Mengen an schalenfester Frühware deutscher Herkunft zunehmen, wird mit stetig nachgebenden Preisen gerechnet.
Schlachtrinder: Durch den geringen Bedarf an lebenden Schlachttieren stehen vor allem die Jungbullenpreise unter Druck. Schlachtkühe können sich preislich knapp behaupten.
Milch: Der Absatz im LEH hat sich durch den Ferienbeginn in einigen Ländern etwas reduziert. Frischeprodukte sind gefragt. Der Käse- und Butterabsatz bleibt stetig.
Schlachtkälber: Nach der jüngsten Preiskorrektur sind die Erzeugerpreise nicht weiter gefallen und können sich über dem Vorjahresniveau behaupten.
Schlachtschweine/-sauen: Durch die sommerliche Grillwitterung, die laufenden WM- und Volksfeste und die rege Exportnachfrage dürfte die Preisschwäche eigentlich nicht lange anhalten.
Ferkel: Der Preisabschlag am Schweinemarkt hat die Ferkelnachfrage reduziert. Bei einem reichlichen Angebot können sich nicht alle Ferkelnotierungen behaupten.
Schlachtlämmer/-schafe: Angesichts des zunehmenden Angebotes werden leichte Preisschwächen nicht ausgeschlossen.
Eier: Das Angebot an Käfig- und Bodenhaltungsware nimmt weiter zu. Bislang können sich nur die Kurse für XL-Ware gut behaupten.





