Tendenzen
21.06.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 21. Juni bis 27. Juni 2010
Brotgetreide: Obwohl die internationalen Terminmärkte eher schwach tendieren, bleibt hierzulande Ware der alten Ernte gesucht. Die Preise können sich gut behaupten.
Raps: Aus Kanada und aus vielen Regionen der EU gibt es Meldungen über ungünstige Wachstumsbedingungen. Die Kurse für Vorkontrakte sind wieder etwas gestiegen.
Futter-/Industriegetreide: Die Restpartien werden von den Landwirten sehr zögerlich angeboten. Oft wird auf weiter steigende Kurse gesetzt.
Futtermittel: Die Mischfutterhersteller setzen weiter auf die angekündigten Sojalieferungen und decken nur den vorderen Bedarf. Die relativ hohen Kurse für Rapsschrot gaben zuletzt etwas nach.
Kartoffeln: Vorerst bleibt der Markt nur knapp mit Ware versorgt. Das vergleichsweise hohe Preisniveau dürfte nur zögerlich nachgeben.
Schlachtrinder: Aufgrund der ruhigen Rindfleischgeschäfte, versuchen die Schlachtbetriebe die jüngsten Preisaufschläge für Jungbullen zurückzunehmen.
Milch: Trotz der hohen Produktion kann die Käsenachfrage nicht immer gedeckt werden. Die Kurse für Milchpulver können sich behaupten.
Schlachtkälber: Die Kurse in Holland und in Italien bleiben vorerst noch stabil. Nach dem Ende der Spargelzeit und mit Beginn der Ferien werden Preisschwächen erwartet.
Schlachtschweine/-sauen: Obwohl die Grillsaison bislang nur zeitweise die Erwartungen erfüllt hat, wird vor allem durch den regen Export mit einem weiter stabilen Marktverlauf gerechnet.
Ferkel: Obwohl kleinere Partien vereinzelt etwas günstiger gehandelt werden, sorgt der feste Schweinemarkt für ein meist festes Preisniveau im Ferkelhandel.
Schlachtlämmer/-schafe: Es werden auch hier, angebotsbedingt, etwas schwächere Kurse erwartet, obwohl auch weiterhin besonders heimische Lammqualitäten gefragt bleiben.
Eier: Das Angebot an leichten Sortierungen nimmt weiter zu. Beim Absatz an die Industrie gaben die Kurse etwas nach. Gefragt bleibt weiter schwere Ware.





