Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

26.04.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 26. April bis 2. Mai 2010

Brotgetreide: Der hohe Dollarkurs und die festeren Terminmarktkurse stützen den Markt. Aufgelder für Qualitätsweizen fallen jedoch gering aus.
Raps: Die bislang noch hohen Rohölpreise stützen den Markt. Vorkontrakte der neuen Ernte waren zuletzt etwas weniger gefragt.
Futter-/Industriegetreide: Das Angebot in Erzeugerhand ist nur noch gering. Die günstigen Preise haben die großen Lagerbestände des Handels rasch reduziert. Viele Restpartien sind durch Intervention und Kontrakte gebunden.
Futtermittel: Das Sojaschrotangebot ist nicht reichlich, doch es steht überall Ware zur Verfügung. Durch die hohen Preise für Komponenten werden etwas höhere Mischfutterpreise für möglich gehalten.
Kartoffeln: Die Kurse für das nur noch geringe Angebot aus der letzten Ernte können sich bislang gut behaupten – wenn die Qualitäten stimmen.
Schlachtrinder: Trotz der rückläufigen Ablieferungen stehen die Kurse, auch für Schlachtkühe, unter Druck. Preisschwäche am Fleischmarkt durch Importe aus Osteuropa.
Milch: Die Marktlage bleibt belebt, auch wenn sich der Handel nach Ostern etwas beruhigt hat. Vor allem Magermilchpulver wird rege nachgefragt.
Schlachtkälber: Die Marktbeteiligten hoffen derzeit auf einen anziehenden Bedarf aufgrund der bevorstehenden Spargelsaison.
Schlachtschweine/-sauen: Obwohl vor allem in Süddeutschland die Grillfleischnachfrage schon zugenommen hat, reichen die Lagerbestände bislang gut aus.
Ferkel: Bislang sorgt die rege Nachfrage zum Teil für Wartezeiten beim Ferkelbezug, doch dürfte das Angebot saisonbedingt in den nächsten Wochen steigen.
Schlachtlämmer/-schafe:  Aufgrund der ruhigen Nachfrage lassen sich weder am Fleischmarkt noch auf Erzeugerstufe höhere Kurse durchsetzen.
Eier: Obwohl das hiesige Angebot aus allen Haltungsformen weiter ohne Überhänge Absatz findet, sorgen günstige Importe vorerst für Preisdruck.

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