Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

19.04.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 19. April bis 25. April 2010

Brotgetreide: Der günstige Euro und die gestiegenen Rapskurse haben bislang wenig Einfluss auf den Getreidemarkt. Die Bestände haben den strengen Winter europaweit gut überstanden.
Raps: Ware der letzten Ernte wird teilweise schon zugeteilt. Unterstützung erhalten die Kurse durch den hohen Rohölpreis. Der Sojamarkt tendiert dagegen etwas schwächer.
Futter-/Industriegetreide: Die Andienung der Restbestände an Gerste an die Intervention, meist in marktfernen Regionen, hält an. Die Lagerbestände werden auch weiterhin eine Preiserholung behindern.
Futtermittel: Das Kaufinteresse einiger großer Mischfutterhersteller richtet sich weiterhin fast ausschließlich auf vordere Ware. Die Kurse für Mischfutter bewegen sich nur wenig.
Kartoffeln: Der Anteil der Importware im LEH nimmt zögerlich zu. Der lange Winter sorgt europaweit für einen verzögerten Erntebeginn der Frühkartoffeln.
Schlachtrinder: Vor allem die Kurse für Jungbullen stehen weiter unter Druck. Doch auch Schlachtkühe sind etwas reichlicher. Die Erzeuger reagieren mit etwas reduzierten Ablieferungen.
Milch: Die rege Nachfrage und die freundliche Preistendenz halten bei fast allen Milchprodukten an. Die Butterpreise wurden im LEH heraufgesetzt. 
Schlachtkälber: Etwas rückläufige Notierungen in Holland und die schwächeren Jungbullenkurse könnten auch hierzulande zu Preiskorrekturen führen.
Schlachtschweine/-sauen: Bei einem umfangreichen Angebot an Schlachtschweinen bleibt nur die Hoffnung, über ein Anspringen der Grillsaison die Nachfrage zu beleben, um Preiszuschläge realisieren zu können.
Ferkel: Ein unveränderter Schlachtschweinepreis bringt keine neue Impulse in den zurzeit ausgeglichenen Markt, die Preise werden daher weiter auf dem erreichten Niveau fortgeschrieben.
Schlachtlämmer/-schafe:  Auch weiterhin wird mit einem knapp versorgten Markt gerechnet. Neue Lieferungen an „frischen“ Lämmern werden sich weiter verzögern.
Eier: Trotz der reduzierten Produktion hierzulande wird der Markt durch günstige Importe ausreichend versorgt. Es wird vorerst mit etwas schwächern Kursen für Eier aller Haltungsformen gerechnet.

transparent  


[Gesamtansicht] · [drucken] · [top]