Tendenzen
12.04.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 12. April bis 18. April 2010
Brotgetreide: Die Terminmarktkurse haben sich nicht lange auf dem höheren Niveau behaupten können. An den Börsen sorgen die weltweit hohen Lagerbestände für Preisdruck.
Raps: Auch die Terminkurse für Raps gaben zuletzt wieder etwas nach. Gewinnmitnahmen der Spekulanten und der schwache Sojakomplex sorgen für schwächere Kurse.
Futter-/Industriegetreide: Vereinzelt gibt es Diskussionen, ob sich die Bestände nicht doch durch die günstigen Preise reduziert haben.
Futtermittel: Trotz der schwächeren Sojakurse bleibt Sojaschrot hierzulande knapp. Der Streik der argentinischen Hafenarbeiter verschärft die Versorgungssituation mit Sojaschrot erheblich.
Kartoffeln: Das Angebot an Qualitätsware aus Frankreich und an Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum ist bislang überschaubar und vergleichsweise teuer.
Schlachtrinder: Auch wenn sich das Angebot an Schlachtkühen etwas erhöht, wird mit weiter festen Kursen gerechnet. Die Jungbullennachfrage wird sich weiter eher schleppend entwickeln.
Milch: Die Nachfrage nach Milchprodukten hat sich über Ostern weiter belebt. Auch die Butterpreise zogen zuletzt wieder an.
Schlachtkälber: Die Erzeugerpreise könnten nach Ostern etwas nach unten korrigiert werden. Das reduzierte Angebot sollte hier jedoch entgegenwirken.
Schlachtschweine/-sauen: Alle Seiten hoffen auf einen umfangreichen Nachholbedarf nach den Feiertagen und auf „Grillwetter“ zur Monatsmitte.
Ferkel: Sollte sich der Schlachtschweinemarkt weiter stabil entwickeln, wird auch mit wenig Änderungen am Ferkelmarkt gerechnet.
Schlachtlämmer/-schafe: Das hiesige Angebot und auch die Nachfrage zeigen sich nach Ostern reduziert. Die Kurse bleiben auf etwas reduzierter Basis stabil.
Eier: Die reduzierte Nachfrage nach Ostern sorgt für nach unten tendierende Kurse. Die einsetzende Nachfrage der Industrie sollte jedoch den Handel etwas stabilisieren.





