Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

29.03.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 29. März bis 4. April 2010

Brotgetreide: Trotz einer leicht festeren Tendenz an den Terminmärkten treten die Kurse vor Ort auf der Stelle. Hohe Endbestände und ein guter Wachstumsstand der neuen Ernte sorgen eher für gedämpfte Preiserwartungen.
Raps: Weiterhin wird eher ein ruhiges Geschäft mit geringem Handelsvolumen erwartet. Für die kommende Ernte wird aufgrund der Nachhaltigkeit von den Mühlen deutsche Ware bevorzugt.
Futter-/Industriegetreide: Durch die relativ hohen Kurse für Körnermais wird auch weiterhin mit einer stetigen Nachfrage nach günstigem Futtergetreide gerechnet. Die Preiserwartungen bleiben jedoch gedämpft.
Futtermittel: Zum Monatswechsel wird mit Schiffsankünften mit Ware aus Südamerika gerechnet. Auch Rapsschrot hat sich etwas verbilligt, bleibt jedoch vergleichsweise hoch im Kurs.
Kartoffeln: Das Angebot an Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum ist trockenheitsbedingt bislang nicht sehr umfangreich. Ware aus Frankreich bleibt relativ teuer. Derzeit laufen die Pflanzungen  hiesiger Frühkartoffeln an.
Schlachtrinder: Bislang hat das Ostergeschäft mit Rindfleisch enttäuscht. Eine kurzfristige Nachfragebelebung nach Jungbullen wird für die Osterfeiertage für wenig möglich gehalten.
Milch: Am Produktmarkt bleibt weiter Käse sehr gefragt. Aufgrund der hohen Käseproduktion hat sich die Milchpulverherstellung reduziert. Die Nachfrage nach EU-Ware vom Weltmarkt könnte kurzfristig zunehmen.
Schlachtkälber: Der Preisspielraum nach oben scheint ausgereizt zu sein. Während der Absatz von Edelteilen weiter ohne Probleme läuft, hat sich die Nachfrage nach den übrigen Teilstücken beruhigt.
Schlachtschweine/-sauen: Nachdem sich die Angebotsüberhänge reduziert haben, wird vorerst mit einer relativ festen Entwicklung gerechnet. Nach Ostern sollte der Markt zunehmend wetterfühlig werden.
Ferkel:  Das Ferkelangebot könnte in den kommenden Wochen etwas zunehmen. Die Nachfrage bleibt weiter von den Entwicklungen am Schweinemarkt abhängig.
Schlachtlämmer/-schafe:  Durch die Lieferungen zum Osterfest sollte sich das Angebot an Schlachtlämmern weiter reduziert haben. Es wird von weiterhin festen Kursen ausgegangen.
Eier: Eine etwas reduzierte Nachfrage und eine ausgeweitete Produktion haben den Markt etwas beruhigt. Der Ansturm im LEH wird für die kommende Woche erwartet.

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