Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

22.03.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 22. bis 28. März 2010

Brotgetreide: Weiterhin wird mit  lustlosem Getreidehandel gerechnet. Für den Absatz der restlichen 20 bis 25 % der alten Ernte spekulieren viele Erzeuger auf höhere Kurse im weiteren Verlauf.
Raps: Trotz großer südamerikanischer Sojaernte sorgen die festen Rohölkurse für weiter relativ feste Kurse an der Matif. Zuletzt wurden etwas mehr Vorkontrakte für die neue Ernte gehandelt.
Futter-/Industriegetreide: Durch den günstigen Preis hat sich die umfangreiche Futtergetreideernte schon deutlich reduziert. Dennoch bleiben umfangreiche Restbestände.
Futtermittel: Mit Blick auf die deutlichen Preisabschläge für die späteren Termine für Sojaschrot und durch die günstigen Kurse für Futtergetreide sind eher Preisab- als Preisaufschläge für Mischfutter möglich.
Kartoffeln: Für begehrte Sorten guter Qualität sollten sich in den nächsten Wochen Preisaufschläge durchsetzen lassen. Die Auspflanzungen werden erst verspätet erfolgen können.
Schlachtrinder: Für weibliche Schlachtrinder werden wenigstens stabile Kurse erwartet. Die höhere Nachfrage nach edlen Teilstücken sollte auch die Nachfrage nach Jungbullen wieder festigen.
Milch: Die Rekordmilchanlieferung in Deutschland in diesem Jahr hat auch zu einer hohen Produktion von Milchprodukten geführt. Die Osternachfrage hat den Absatz belebt.
Schlachtkälber: Im Fleischgeschäft wird auch weiterhin mit einer regen Nachfrage nach Kalbsschnitzeln und Ähnlichem gerechnet; auch über das Osterfest hinaus, da anschließend die Spargelsaison beginnt.
Schlachtschweine/-sauen: Trotz eines weiter recht umfangreiche Angebotes haben sich die Überhänge zuletzt etwas reduziert. 
Ferkel:  Das Ferkelangebot könnte in den kommenden Wochen etwas zunehmen. Die Nachfrage bleibt weiter von den Entwicklungen am Schweinemarkt abhängig.
Schlachtlämmer/-schafe:  Im Hinblick auf das Osterfest wird in den kommenden zwei Wochen von einer Nachfragebelebung ausgegangen, Preisaufschläge dürften damit angesichts des begrenzten Angebotes zu erwarten sein.
Eier: Weiter werden umfangreiche Mengen importiert. Die Kurse für Käfigware aus dem Ausland tendieren derzeit etwas schwächer. Hiesige Bodenhaltungsware bleibt im Preis fest.

transparent  


[Gesamtansicht] · [drucken] · [top]