Tendenzen
15.03.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 15. März bis 21. März 2010
Brotgetreide: In den südlichen Bundesländern lagern noch umfangreiche Mengen an Qualitätsweizen. Hier spricht man schon über die Intervention als Absatzweg.
Raps: Die Kurse werden durch den bislang festen Rohölmarkt gestützt. Die hiesigen Ölmühlen sind zum Teil bis zur neuen Ernte mit Ware eingedeckt.
Futter-/Industriegetreide: Biogasanlagen und Intervention stützten etwas den Markt. Bislang wird von wenig Auswinterungsschäden berichtet. Probleme könnten die Wechselfröste vor allem bei der Gerste bereiten.
Futtermittel: Während die Sojaschrotpreise nachgeben, bleibt Rapsschrot relativ teuer. Bei nachgebenden Preisen für Futtergetreide und für andere Komponenten wird mit schwächeren Preisen für Mischfutter gerechnet.
Kartoffeln: Die Kurse für gute Qualitäten aus heimischer Erzeugung ziehen etwas an. Das Angebot an Importware aus Frankreich und aus dem Mittelmeerraum erhöht sich.
Schlachtrinder: Zuletzt sind die Kurse für edle Rindfleischqualitäten nicht mehr gefallen. Sollte die Nachfrage anziehen, könnte die Preisschwäche bei Jungbullen bald überstanden sein.
Milch: Die Butterbestände aus der privaten Lagerhaltung sind fast vollständig aufgebraucht. Die Kurse für „freie“ Milchpulverlieferungen ziehen etwas an. Die Käsepreise blieben stabil.
Schlachtkälber: Mit Blick auf Ostern wird mit einem zunehmenden Bedarf an Ware hiesiger Herkunft gerechnet. Trotz günstiger Angebote aus Holland wird mit festen Kursen gerechnet.
Schlachtschweine/-sauen: Das Angebot ist nicht drängend, übersteigt jedoch die ruhige Nachfrage. Der Absatz belebt sich zum Monatsbeginn nur zögerlich. Die Tendenz bleibt weiter schwach behauptet.
Ferkel: Auch in der aktuellen Woche blieben die Ferkelnotierungen im In- und Ausland unverändert. Sollten sich jedoch die Schweinepreise nicht wieder erholen, sehen die Mäster auch Anpassungsbedarf bei den Ferkelkursen.
Schlachtlämmer/-schafe: Trotz der günstigen Offerten aus dem Ausland können sich die Kurse für das knappe hiesige Angebot behaupten.
Eier: Für die nächsten Wochen bis zum Osterfest wird mit einem regen Bedarf gerechnet. Die Preise ziehen jedoch nur langsam an, da sich die Kurse im Absatz nur zögerlich anpassen lassen.





