Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

01.03.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 1. bis 7. März 2010

Brotgetreide: Das Angebot aus der Landwirtschaft hat etwas zugenommen, da man oftmals die Hoffnung auf mittelfristig steigende Kurse verloren hat. Eventuell helfen hier die festen Rohölkurse und der stabile Pflanzenölmarkt.
Raps: Die festen Tendenzen am Roh- und Pflanzenölmarkt lassen die Matif-Notierungen wieder Richtung 300 €/t steigen.
Futter-/Industriegetreide: Da der Exportmarkt immer noch mit Ware aus Russland bedient wird, bleibt der Hauptabsatz für Gerste hierzulande immer noch die Intervention.
Futtermittel: Durch große Lagermengen und hohe Ernteerwartungen geben die hinteren Sojatermine etwas nach. Der Mischfutterabsatz im Rinder- und Schweinebereich hat sich zuletzt etwas erhöht.
Kartoffeln: Trotz der winterlichen Witterung konnte der Markt mit ausreichenden Mengen versorgt werden. Bislang ist der Anteil an Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum noch sehr gering.
Schlachtrinder: Sollte das Rinderangebot nach der Entspannung der Verkehrssituation etwas zunehmen, sind leichte Preisabschläge aufgrund der schleppenden Fleischgeschäfte möglich.
Milch: Der Handel mit Milchprodukten zeigt sich weiter ausgeglichen. Die Butterpreise sind zuletzt nicht weiter gefallen. Die Notierungen für Käse und Milchpulver konnten sich, bei einem stetigen Absatz, gut behaupten.
Schlachtkälber: Während die Kurse für niederländisches Kalbfleisch etwas nachgaben, konnten sich die Preise für deutsche Ware zuletzt noch behaupten.
Schlachtschweine/-sauen: Bislang wird von einer eher ruhigen Inlandsnachfrage zum Monatsende berichtet. Nur ein reduziertes Angebot könnte den Markt, bei einer weiter geringen Nachfrage, im Gleichgewicht halten.
Ferkel:  Da derzeit die Schweine für die Grillsaison aufgestallt werden, bleibt die Ferkelnachfrage rege. Je nach Entwicklung am Schweinemarkt scheinen die Notierungen jedoch nur noch wenig Luft nach oben zu haben.
Schlachtlämmer/-schafe:  Nachdem sich die Bestände hierzulande, aufgrund der fehlenden Winterweide, schon deutlich reduziert haben, könnten sich die Kurse im weiteren Verlauf behaupten.
Eier: Obwohl sich die Eierpreise im LEH bisher kaum geändert haben, zogen die Erzeugerpreise zuletzt weiter an. Mit Blick auf das Osterfest wird mit einer weiter festen Preisentwicklung gerechnet.

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