Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

22.02.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 22. bis 28. Februar 2010

Brotgetreide: Es kommt nur vereinzelt zum Abschluss von neuen Exportgeschäften. Der schwache Eurokurs hat die Chancen hier etwas erhöht.
Raps: Die Mühlen signalisieren, dass bei weiteren Preisaufschlägen die Nachfrage reduziert wird. Die Kurse profitieren von der festen Entwicklung der Sojanotierungen.
Futter-/Industriegetreide: Viele Mischfutterhersteller setzen auf günstige Einkaufsmöglichkeiten im Frühjahr und zeigen vorerst eine nur geringe Nachfrage.
Futtermittel: Raps- und Sojaschrot bleiben weiter knapp und relativ preisfest. Somit zogen vor allem die Kurse für eiweißreiche Mischungen zuletzt noch etwas an.
Kartoffeln: Die Kurse blieben bislang unverändert. Sollten Frostschäden zunehmen, sind jedoch Aufgelder möglich. Im Großhandel nimmt das Frühkartoffelangebot aus dem Mittelmeerraum zu.
Schlachtrinder: Obwohl die Schlachtereien durch den ruhigen Fleischabsatz auf Preisabschläge im Einkauf drängen, können sich die Kurse, durch das knappe Lebendangebot, bislang gut behaupten.
Milch: Insgesamt wird von einer guten Nachfrage nach allen Produkten berichtet. Die niedrigeren Abschlüsse im Butterbereich sorgen jedoch auch in anderen Bereichen für etwas Preisdruck.
Schlachtkälber: Obwohl die Kurse in Holland erneut unter Druck stehen, liegt das Preisniveau dort noch über den hiesigen Notierungen.
Schlachtschweine/-sauen: Die Schlachtereien berichten von etwas zunehmenden Stückzahlen. Bislang konnten sich die Preisaufschläge vom Monatsbeginn gut behaupten.
Ferkel:  Der feste Schlachtschweinemarkt und die frostigen Temperaturen sorgen weiter für einen hohen Ferkelbedarf. Vor allem das überregionale Angebot zeigt sich dagegen recht umfangreich.
Schlachtlämmer/-schafe:  Da die Forderungen für Importware wieder gestiegen sind und man mit einem rückläufigen Inlandsangebot rechnet, sollten sich die Erzeugerpreise gut behaupten können.
Eier: Die Industrie kann zum Teil auf Ware aus Südeuropa zurückgreifen. Obwohl viele neue Bestände im Bereich der Bodenhaltung in die Produktion kommen, wird erst nach Ostern mit einer Entspannung der Marktlage gerechnet.

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