Tendenzen
15.02.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 15. bis 21. Februar 2010
Brotgetreide: Die hiesigen Mühlen sind vorerst gut eingedeckt. Auch von den Terminmärkten oder durch den Export kommen derzeit nur wenig stabilisierende Signale.
Raps: Die Terminmarktnotierungen leiden unter den schwachen Rohölkursen. Der Umsatz mit Kontrakten der neuen Ernte ist wieder etwas gestiegen.
Futter-/Industriegetreide: Auch für Futtergetreide in Küstennähe hat sich die Nachfrage erhöht, da ansonsten der Transport durch die Eislage behindert wird.
Futtermittel: Die Mischfutterhersteller konnten sich bislang nur teilweise mit höheren Forderungen durchsetzen, da auch die Getreide und Schrotpreise nur zögernd anziehen.
Kartoffeln: Die Preise konnten sich auf dem erreichten Niveau behaupten, nur gesuchte Sorten in guter Qualität konnten Aufgelder erzielen.
Schlachtrinder: Das kleine Jungbullenangebot wird weiter mit Preisaufschlägen umworben. Die Kurse für Schlachtkühe tendieren etwas rückläufig.
Milch: Die Butterpreise sind Anfang Februar reduziert worden, auch die Kurse für Milchpulver tendieren etwas schwächer. Der Käseabsatz zeigt sich weiter stabil, nur vereinzelt kommt es hier zu Preisschwächen.
Schlachtkälber: Das kleine Angebot reicht bislang gut aus, die ruhige Nachfrage zu bedienen. Vereinzelt wird jedoch auch von leichten Preisabschlägen berichtet.
Schlachtschweine/-sauen: Trotz weiter umfangreicher Stückzahlen sorgt ein großer Bedarf für feste Schweinenotierungen. Auch weiterhin wird mit einem regen Bedarf im In- und Ausland gerechnet.
Ferkel: Der feste Schlachtschweinemarkt hat auch die Ferkelnachfrage weiter belebt. Vorerst wird mit weiteren Preisaufschlägen im In- und Ausland gerechnet.
Schlachtlämmer/-schafe: Da derzeit viele Lämmer vorzeitig vermarktet werden, könnte sich das Inlandsangebot demnächst reduzieren. Importware wird oftmals wieder günstiger angeboten.
Eier: Die Einfuhren aus Osteuropa werden oftmals durch Eis und Frost behindert. Dagegen wird Ware aus Westeuropa günstig und in guter Qualität angeboten. Die Kurse für heimische alternative Ware ziehen nochmals etwas an.





