Tendenzen
08.02.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 8. Februar bis 14. Februar 2010
Brotgetreide: Mit dem vorausgesagten Ende der kalten Witterung wird die Verfügbarkeit wieder gegeben sein, Preise daher wieder schwächer einzustufen. Kaum Nachfrage für höhere Qualitäten.
Raps: Der schwächere Sojakomplex, eine rückläufige Nachfrage Chinas sowie ein schwächerer Rohölmarkt und ein steigender Dollarkurs sprechen eher für tendenziell schwächere Preise.
Futter-/Industriegetreide: Mit der Entspannung der Versorgungslage kaum höhere Preise zu erwarten, auch der Export bietet keine neuen Impulse.
Futtermittel: Zwar haben sich einige Komponenten verteuert, schwächere Tendenzen für Proteine und Getreide lassen aber kaum Preisaufschläge zu.
Kartoffeln: Nach der kalten Witterung bleibt abzuwarten, ob die Lagerbestände Schäden erlitten haben. Besonders gefragte Sorten tendieren weiter stabil bis fest.
Schlachtrinder: Schlachtrinder bleiben weiter lebhaft umworben, die Preise können sich daher weiter auf dem erreichten Niveau stabilisieren.
Milch: Mit den neuerlichen niedrigeren Preisabschlüssen mit dem Lebensmitteleinzelhandel drohen wieder Preisschwächen bei den Auszahlungspreisen. Einige Nachprodukte lassen sich besser verkaufen und sprechen für eine stabile Tendenz.
Schlachtkälber: Angebot und Nachfrage pendeln sich auf niedrigem Niveau ein, die Preise können sich auf dem erreichten Niveau gut behaupten.
Schlachtschweine/-sauen: Durch die rückläufigen Angebotsmengen können sich die Preise gut behaupten, die Schlachtunternehmen hoffen auf eine Weitergabe der Preisaufschläge und eine Stabilisierung der Preise.
Ferkel: Die lebhaft umworbenen Ferkel reichen meist nicht aus, die Nachfrage zu befriedigen. Mit den höheren Schweinepreisen werden weitere Preiszuschläge erwartet.
Schlachtlämmer/-schafe: Mit der erhofften rückläufigen Abgabebereitschaft wieder ein ausgeglichener Markt möglich, für Preisaufschläge ist derzeit der Markt aber zu träge.
Eier: Bei unterversorgtem Markt weitere Befestigungen für Eier aus der Boden- und Freilandhaltung vorstellbar. Durch längerfristige Verträge Preisanstieg aber nur langsam durchsetzbar.





