Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Tendenzen

01.02.2010 -  

Markttendenz für die Woche vom 1. Februar bis 7. Februar 2010

Brotgetreide: Durch das bundesweit große Angebot lassen sich auch für A- und E-Weizenqualitäten kaum Preisaufschläge durchsetzen. Zuletzt konnten sich die internationalen Kurse etwas erholen.
Raps: Trotz der Schwäche der internationalen Sojanotierungen, hoher Sojaernteaussichten und einer schwächeren Nachfrage aus China können sich die Rapskurse vorerst noch behaupten.
Futter-/Industriegetreide: Die Nachfrage nach Futtergetreide hat sich beruhigt, da die Verarbeiter vorerst nicht von festen Preisentwicklungen für die späten Termine ausgehen.
Futtermittel: Die Kurse für Mischfuttermittel tendieren vorerst weiter fest, da neben den Eiweißkomponenten auch viele Zusatzstoffe wie Aminosäuren und Fette auch weiter fest im Preis bleiben.
Kartoffeln: Die gefragten Sorten in guter Qualität bleiben gesucht und können Aufgelder erzielen. Bislang geht man von einem ausreichenden Angebot und stabilen Preisen aus.
Schlachtrinder: Eine rege Exportnachfrage und der erhöhte Bedarf an weniger teuren Rindfleischartikeln sorgen für eine belebte Nachfrage nach Schlachtkühen, weitere Preisaufschläge ließen sich zuletzt jedoch kaum noch durchsetzen.
Milch: Die Kurse für Butter und Käse können sich, bei rückläufiger Produktion, bislang gut behaupten. Die Notierungen für Milchpulver gaben dagegen in einigen Teilbereichen etwas nach.
Schlachtkälber: Selbst die, im Vergleich zum Dezember, deutlich reduzierte Kalbfleischnachfrage, kann durch das aktuelle Angebot nur knapp gedeckt werden.
Schlachtschweine/-sauen:  Die Inlandsnachfrage bleibt relativ ruhig, doch wird von guten Exportgeschäften berichtet. Allgemein rechnet man mit eher rückläufigen Angebotsmengen.
Ferkel:  Durch die kalte Witterung werden die Ställe wieder schnell neu belegt. Für höhere Ferkelpreise hofft man auf Unterstützung durch den Schweinemarkt.
Schlachtlämmer/-schafe: Die Preise können sich auf dem derzeitigen Niveau halten, zumal auch ausländische Herkünfte nicht günstiger angeboten werden.
Eier: Der Bedarf wird zum Teil durch günstige Importe gedeckt. Die Kurse ändern sich nur wenig, da zum Beispiel der LEH auf langfristiger Kontraktbasis zukauft.

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