Tendenzen
14.01.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 18. bis 24. Januar 2010
Brotgetreide: Nachdem das Geschäft mit B-Weizen zum Jahresbeginn relativ rege angelaufen ist, zeigt sich derzeit eine gewisse Marktberuhigung. Man hofft weiter auf Exportaufträge.
Raps: Die zuletzt etwas festeren Kurse wurden oftmals genutzt, um sich von Ware der alten Ernte zu trennen, beziehungsweise Kontrakte für die kommende Saison abzuschließen.
Futter-/Industriegetreide: Die Chancen für den hierzulande reichlichen Futterweizen steigen durch die rege Nachfrage der überregionalen Mischfutterhersteller.
Futtermittel: Die bislang recht feste Tendenz der US-Sojaterminkurse zeigte zuletzt Schwächen. Die kommende Ernte in Südamerika drückt auf die Notierungen.
Kartoffeln: Die Hoffnungen der Erzeuger auf weitere Preissteigerungen konnten sich bislang nicht erfüllen, da die Nachfrage im neuen Jahr zurückgegangen ist und europaweit hohe Erntemengen greifbar sind.
Schlachtrinder: Das Angebot an Jungbullen reicht für die ruhigere Nachfrage gut aus. Schlachtkühe sind dagegen nicht immer ausreichend greifbar. Die Kurse tendieren weiter stabil.
Milch: Der Absatz der Milchprodukte hat sich zum Jahresbeginn erwartungsgemäß abgeschwächt. Die Kurse konnten sich meist behaupten.
Schlachtkälber: Die heraufgesetzten Kurse für Mastkälber und die deutlichen Preisaufschläge in Holland sowie die höheren Mastbullenpreise führen auch zu festeren Notierungen für die hiesigen Rosekälber.
Schlachtschweine/-sauen: Am Fleischmarkt sorgen Preisabschläge für Edelteile für Preisdruck. Verarbeitungsware ist dagegen wieder gefragt. Die Preistendenz bleibt unsicher.
Ferkel: Die rege Ferkelnachfrage sorgt bislang für einen geräumten Markt. Durch die frostige Witterung werden leere Ställe zügig wiederbelegt.
Schlachtlämmer/-schafe: Für die kommende Woche dürfte sich an der lebhaften Nachfrage kaum etwas ändern, sodass weitere Preisaufschläge nicht ausgeschlossen werden.
Eier: Bei einer etwas ruhigeren, aber stetigen Nachfrage können sich die zuletzt erzielten Preisaufschläge gut am Markt behaupten.





